Die Vision – Gemeinschaftsbildende Maßnahmen

In einer bewusst gewählten Gruppe zu leben und den Lebensraum und die tragenden Strukturen gemeinsam zu gestalten, geht über oberflächliche Nachbarschaftsverhältnisse deutlich hinaus. Je enger die Beziehung der einzelnen Personen untereinander wird, desto deutlicher treten neben den vielen Gemeinsamkeiten und der wachsenden Verbundenheit auch unsere Unterschiede, nicht selten in Form von Konflikten, zu Tage.

Autonomie – oft geht’s nicht um das Was, sondern mehr um das Wie

Bindung und Autonomie. Wie Brigitte Hannig bereits so ausführlich und einleuchtend beschrieb, handelt es sich dabei um zwei Seiten einer einzigen Medaille. Ohne sichere Bindung kann es keine echte Autonomie geben. Und ohne genügend Autonomie auf beiden Seiten gibt es auch keine gesunde Bindung. Da ich in meinen Artikeln sehr oft über die Seite der […]

Haushaltspflichten für Kinder im Camper

Ich bin ja bekennende Befürworterin von einem frühen Heranführen meines Kindes an eine Mithilfe im Haushalt. Vor unserem Aufbruch ging es allmählich los, da drehte sich das Helfen aber noch in erster Linie um die eigenen Belange wie Jacke an den Haken beim Reinkommen oder nach dem Essen das eigene Geschirr abräumen. Nach und nach […]

Bedürfnis-orientiert leben: wer ist denn jetzt dran?

Etwas, das alle Menschen – egal ob groß oder klein – gemeinsam haben, sind unsere angeborenen Bedürfnisse. Sie wirken ständig auf uns ein und beeinflussen unser Wohlbefinden, unsere Emotionen und unser Handeln. Doch auch wenn die Bedürfnisse bei uns allen grundsätzlich gleich angelegt sind, so treten sie doch im Alltag oft in unterschiedlicher Gewichtung und […]

Bedürfnis-orientiert leben: Die Grundlagen

Nachdem mich die Muse nicht gerade in chronologischer Reihenfolge geküsst hat und mein letzter Beitrag zum Thema schon etwas vorgriff -indem er von der Verantwortung für die Erfüllung der Bedürfnisse handelte – werde ich mich heute erst nochmal darum bemühen, eine möglichst genaue Definitionsklärung des Bedürfnisbegriffes vorzunehmen.

Bedürfnisse: Wahrnehmen-Verstehen-Erfüllen

„Willst du noch einen Pulli drüber ziehen?“ frage ich. „Nein, ich brauche keinen Pulli, Mama. Ich sage dir Bescheid, wenn mir zu kalt ist. Und wenn mir zu warm ist, sag ich dir auch Bescheid!“ sagt mein Junge. Dieser Dialog lässt mich innerlich schmunzeln, spiegelt er doch so klar wieder, was ich seit einigen Monaten zunehmend beobachtet […]