Noch vor knapp zwei Jahren hätte ich diese Frage mit einem klaren „Nein“ beantwortet: Nein, Essen ist ganz sicher KEIN Erziehungsfeld. Was ich damit meinte war, dass ich mein Kind zu nichts zwingen würde, was mit dem Thema Nahrungsaufnahme zu tun hat. Ich würde es nicht dazu zwingen, etwas zu essen, was es nicht mag. Und ich würde ihm keine Vorgaben machen, was feste Zeiten oder Regeln bei Tisch anging.

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Die Antwort auf diese Frage fällt mir leicht: 30 bis 40 Minuten pro Woche. Und zwar ritualisiert an einen bestimmten Tag (Mittwoch) und eine bestimmte Zeit gebunden (früher NACH dem Abendessen, ab sofort VOR dem Abendessen).
Warum? Weil ich mir hundertprozentig sicher bin, dass der Verzicht auf Fernsehen keine negativen Auswirkungen auf mein Kind hat. Für den Gebrauch dieses Mediums kann ich das nicht aus voller Überzeugung behaupten.

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Nun ist es offiziell: Ich habe unseren Kindergartenplatz gekündigt. Und noch fühlt es sich ein bisschen unwirklich und beängstigend und aufregend an, das Ganze. Nach Aufbruch und Neuanfang und Umstellung. Jetzt heißt es wieder ganz neu einpendeln als Familie. Zum Glück haben wir eine gute Grundstruktur im Tagesablauf, die wir nun unserer neuen Situation anpassen können.

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Es lässt sich nicht mehr leugnen: unser Kind wächst zu einer eigenständigen Person heran mit eigenen Ideen, Vorstellungen und Wünschen. Dies zu beobachten ist unglaublich beglückend und an manchen Tagen auch unglaublich anstrengend. Vor allem dann, wenn die Vorstellungen zur idealen Raumgestaltung sehr stark voneinander abweichen.

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In den Geschichten, die wir unseren Kindern erzählen, transportieren wir so viel mehr als nur den reinen Inhalt. Viele Geschichten entstehen spontan aus dem Spiel heraus, die meisten davon sind eher heiter oder sogar lustig. Aber es steckt doch noch einiges in dieser Art des Eltern-Kind-Austausches. Auch schwierige Phasen und sogar problematische Situationen bieten eine Möglichkeit, über das Geschichtenerzählen in eine engere Bindung zu kommen.

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Wie Ihr ja wisst, habe ich fast den gesamten Juli ohne Fremdbetreuung für meinen Lütten zugebracht. Wenn man sich so wie ich an vier kinderfreie Stunden täglich gewöhnt hat, ist es gar nicht so einfach plötzlich wieder auf 24/7 – Mutter umzuschalten. Ich habe eine anschauliche Lektion erhalten, was passiert, wenn ich die elterliche Führung auch nur für wenige Tage schleifen lasse und ohne feste Tagesstrukturen für mich und meinen Sohn unterwegs bin.

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