Ich liege gerade noch im Bett, über mir schwebt das Moskitonetz, dass mein Liebster kurz nach Einzug in diesem Zimmer angebracht hat. Neben mir spüre ich mein ruhig atmendes Kind. Vor mir liegt ein neuer Tag im Leben einer schwer zu beschreibenden Gemeinschaft.

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Kennt Ihr dieses Bild einer typischen Studenten-WG-Küche? Ich meine vor allem den unübersehbaren Stapel an ungewaschenem Geschirr, am besten eine ganze Handvoll Töpfe und Pfannen, in denen eine unappetitliche, braune Suppe vor sich hin steht und stinkt. Prokrastination vom Feinsten. Nach dem Motto: „Ich wasch es später ab, das muss erst noch ´ne Weile einweichen.“

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Die Reise nach Spanien war ja wirklich spannend in vielerlei Hinsicht. Zuerst war ich einfach nur happy,  dass wir überhaupt endlich wieder auf dem Weg sind. Dann kamen ​die Sorgen um unser Wohnmobil erneut auf und brachten mich etwas aus der Bahn. Und die Umstellung für unseren Buben fiel mir auch nicht ganz so leicht zu begleiten, muss ich gestehen.

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In letzter Zeit habe ich mir immer mal wieder Gedanken dazu gemacht, ob meine Lebensweise der letzten 4 Jahre als „Hausfrau und Mutter“ und die damit verbundene, selbst gewählte Rolle eigentlich der feministischen Bewegung komplett zuwider läuft.

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Nun sind es tatsächlich schon etwas über drei Wochen, dass wir mit dem Wohnmobil liegen geblieben und bei meinen Schwiegereltern gestrandet sind. Drei Wochen, in denen zwar äußerlich nicht besonders viel passiert ist (von einem Kindergeburtstag vielleicht mal abgesehen), aber in meinem Inneren sind mehrere spannende Prozesse gleichzeitig am Laufen.

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