Die Mär vom Babyblues

Es ist schon erstaunlich, wie extrem sich die Informationen voneinander unterscheiden, die mir zunächst in den Jahren der Hebammenausbildung und später dann in der THK-Weiterbildung (Traditionelle Hebammenkunst) zur Gemütslage der Entbundenen vermittelt worden waren. (Wie so vieles andere auch, was die Frauengesundheit und Geburtshilfe anbetrifft.)

Das Weinen begleiten

Säuglinge, die genug geweint haben, können zu gewissen Zeiten allein spielen und brauchen nicht ununterbrochen Aufmerksamkeit. Sie schlafen ruhig, aber nicht zu viel und essen nur das, was ihnen guttut. Sie weinen heftig, wenn es nötig ist, vorausgesetzt es gibt ihnen jemand die notwendige Aufmerksamkeit. Nach dem Weinen sind sie wieder froh und rundum zufrieden. […]