Gerade sind wir dabei, uns aus unserem alten Leben nach und nach frei zu strampeln, aber die Realität unseres bisher gelebten Alltags ist natürlich noch sehr präsent: Alles ist jederzeit verfügbar. In der gewünschten Farbe, Menge, Ausfertigung, Preisklasse. Was es im Laden nebenan nicht zu kaufen gibt, ist nur einen Mausklick von der Expresslieferung noch am selben Abend an Deine Wohnungstür entfernt.

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Wollt Ihr wissen, wie es uns gerade so geht? Geburtshilflich gesprochen würde ich sagen, wir befinden uns volle Granate in der Übergangsphase. Kurz zusammen gefasst ist das die Phase in der Geburt, in der alles nur noch Scheiße ist, unüberwindbare Verzweiflung sich breit macht und das Ziel unrealistisch weit weg erscheint. („Ich geh nach Hause! Macht das hier ohne mich fertig!“) Jede Hebamme weiß dann: Bald ist es wirklich geschafft!

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Noch vor knapp zwei Jahren hätte ich diese Frage mit einem klaren „Nein“ beantwortet: Nein, Essen ist ganz sicher KEIN Erziehungsfeld. Was ich damit meinte war, dass ich mein Kind zu nichts zwingen würde, was mit dem Thema Nahrungsaufnahme zu tun hat. Ich würde es nicht dazu zwingen, etwas zu essen, was es nicht mag. Und ich würde ihm keine Vorgaben machen, was feste Zeiten oder Regeln bei Tisch anging.

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Wieso? Weshalb? Warum? Wer nicht fragt bleibt dumm. In meinem Kopf schwirren Tausende von Fragen und leider noch so wenig antworten. Die gute Nachricht ist, dass es mir damit nicht alleine so geht. Wer sich ernsthaft auf die Suche nach alternativen Gesellschaftsformen macht, stößt sehr schnell auf einen Zeitgeist rund um Nachhaltigkeit, Konsumverweigerung, Geldfreies Leben, Veganismus und vieles andere mehr…

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Ein ganzes Jahr ist nun vergangen, seit wir uns -nach einem knappen Jahr des Herantastens- endgültig zum Veganismus bekannt haben. Somit gehören wir also zu dem geschätzten 1 % in Deutschland, die versuchen, komplett auf tierische Produkte zu verzichten – den Tieren, den Menschen und dem Planeten Erde zuliebe. Mein Resumee des letzten Jahres gibt es heute und die Antwort auf die Frage, wie wir nun unsere Ernährung weiter verändern möchten, um endlich von industriell gefertigter Ware und dem ganzen Plastik wegzukommen.

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Der Aufschub, der dadurch entstanden ist, dass T beim ersten IELTS-Versuch ganz knapp daneben lag, führte zu einer weiteren intensiven Auseinandersetzung mit den zu erwartenden Lebensbedingungen in Neuseeland. Und weitergehend zu der Frage, ob wir gerade mit unserer Vorgehensweise unser Leben wirklich in eine Richtung lenken, die unseren Zielen und Wünschen entspricht.

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Die Antwort auf diese Frage fällt mir leicht: 30 bis 40 Minuten pro Woche. Und zwar ritualisiert an einen bestimmten Tag (Mittwoch) und eine bestimmte Zeit gebunden (früher NACH dem Abendessen, ab sofort VOR dem Abendessen).
Warum? Weil ich mir hundertprozentig sicher bin, dass der Verzicht auf Fernsehen keine negativen Auswirkungen auf mein Kind hat. Für den Gebrauch dieses Mediums kann ich das nicht aus voller Überzeugung behaupten.

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Nun ist es offiziell: Ich habe unseren Kindergartenplatz gekündigt. Und noch fühlt es sich ein bisschen unwirklich und beängstigend und aufregend an, das Ganze. Nach Aufbruch und Neuanfang und Umstellung. Jetzt heißt es wieder ganz neu einpendeln als Familie. Zum Glück haben wir eine gute Grundstruktur im Tagesablauf, die wir nun unserer neuen Situation anpassen können.

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