Elternschaft in einer Welt des Überflusses

Gerade sind wir dabei, uns aus unserem alten Leben nach und nach frei zu strampeln, aber die Realität unseres bisher gelebten Alltags ist natürlich noch sehr präsent: Alles ist jederzeit verfügbar. In der gewünschten Farbe, Menge, Ausfertigung, Preisklasse. Was es im Laden nebenan nicht zu kaufen gibt, ist nur einen Mausklick von der Expresslieferung noch […]

Die Bedürfnisse des Menschen sind nicht verhandelbar

Kürzlich erschien Brigitte Hannigs Neuauflage ihres 2. Heftes der Bindungspädagogik. Der Titel lautet jetzt passenderweise „Bedarf und Bedürfnisse – Kindern geben, was sie brauchen“ und ist mit seinen 109 Seiten fast doppelt so lang wie der Vorgänger. Der Kernsatz dieses Heftes für mich ist ganz klar: Bedürfnisse sind nicht verhandelbar.

Wieviel Fernsehen guckt mein Kind? (und warum)

Die Antwort auf diese Frage fällt mir leicht: 30 bis 40 Minuten pro Woche. Und zwar ritualisiert an einen bestimmten Tag (Mittwoch) und eine bestimmte Zeit gebunden (früher NACH dem Abendessen, ab sofort VOR dem Abendessen). Warum? Weil ich mir hundertprozentig sicher bin, dass der Verzicht auf Fernsehen keine negativen Auswirkungen auf mein Kind hat. […]

Übergang: ein neuer Tagesrhythmus

Nun ist es offiziell: Ich habe unseren Kindergartenplatz gekündigt. Und noch fühlt es sich ein bisschen unwirklich und beängstigend und aufregend an, das Ganze. Nach Aufbruch und Neuanfang und Umstellung. Jetzt heißt es wieder ganz neu einpendeln als Familie. Zum Glück haben wir eine gute Grundstruktur im Tagesablauf, die wir nun unserer neuen Situation anpassen […]

Oh du Fröhliche – ein Perspektivwechsel

Die Weihnachtszeit ist auch in diesem Jahr voll von aufregenden Überraschungen, zauberhaften Erscheinungen und gespannter Vorfreude samt Reiseplanung für die eigentlichen Feiertage. Was uns Erwachsenen meist viel Freude bereitet und positiv besetzt ist, kann hingegen bei unseren kleinen Schutzbefohlenen einen großen Verlust von Stabilität und Sicherheit bedeuten.

Das Bedürfnis nach Hierarchie

Wenn ich eines gelernt habe in meinen drei zurück liegenden Mutterjahren, dann das: Als Eltern muss man sich ständig verändern und anpassen, um bei der Entwicklung des Kindes Schritt zu halten. Bedürfnisse verändern sich unablässig, die eigenen Abläufe müssen immer wieder nachjustiert werden, um allen Mitgliedern der Familie gerecht zu werden.