Die Vision – Haus der Begegnung

Wie ich kürzlich berichtet habe, sah ich Ende November meinen persönlichen Lebenstraum zum Greifen nah vor mir: Ein Ort zum gemeinschaftlichen Wohnen und Arbeiten, der als Begegnungsstätte für die Region im Allgemeinen und benachteiligte Menschen im Besonderen fungieren sollte.

Dann kam leider doch alles anders als erhofft, aber meine Sehnsucht nach einem sinnvollen Tun in dieser Welt, die bleibt. Und ja, gerade ist das Sinnvollste, was ich wohl tun kann, eine möglichst gute Care-Arbeit hier zu Hause zu leisten. Meinen eigenen Kindern einen Zufluchtsort zu schaffen, an dem sie sich angenommen und geliebt fühlen dürfen, wo sie ganz sie selbst sein können, mal ausgelassen und stürmisch, kreativ und voller Phantasie, oder ruhig und zurückgezogen, für sich neue Kraft schöpfen.

Wäre es nicht aber wunderbar, wenn ich dazu beitragen könnte, einen solchen Ort auch in einem größeren Kontext zu kreieren, auch zunächst fremden Menschen eine offene Tür zu bieten, durch die sie eintreten könnten in einen lebendigen Organismus voller Angebote, Ideen, Eigenverantwortung und Lebensfreude?

Ich weiß nicht, ob es mir bestimmt ist, dies zu verwirklichen. Alleine kann ich es nicht und die Menschen, mit denen ich mich verbinde, haben alle auch ihre eigenen Pläne und Vorstellungen, wie das Leben in Gemeinschaft aussehen soll.

Nichtsdestotrotz male ich sie mir immer wieder aus in meinen Gedanken, denn sie ist ein Teil von mir, meiner Vision: die Begegnungsstätte meiner Träume… Gemeinschaft ist, was du draus machst!

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