Elterngeldstellenschwank

Gerade hatte ich eine wirklich gute Erfahrung. Nachdem mich gestern ein Schreiben von der Elterngeldstelle ziemlich aus der Bahn geworfen hatte, habe ich mich dem heute gestellt…

Das Elterngeld für den Liebsten sei nie beantragt worden, hieß es.

Drum habe ich da heute angerufen. Wer mich kennt, der weiß, wie ungern ich an sich schon telefoniere. Ist nah an einem neurotischen Zustand, mein Nicht-Gern-Telefonieren. Und wenn es um Ämterangelegenheiten oder sogar um Dinge mit Konfliktpotenzial geht, sinkt meine Belastbarkeit schnell in den Minusbereich.


Aber ich hab´s gemacht. Ich habe da echt angerufen. (Echt jetzt.)

Und dann hab ich die Dame als erstes mal gefragt, wie sie sich fühlt.

Gut, hat sie gesagt.

Und dann hab ich (ungefragt) gesagt, wie ich mich fühle: Dass ich nämlich ganz aufgeregt und nervös bin und Angst habe, dass unser Telefonat nicht das erhoffte Ergebnis erzielt.

Da war die Dame im Servicecenter gleich ganz lieb und hat gesagt, sie hofft doch, dass sie mir wird helfen können.
Konnte sie dann auch.

Formfehler.
Jetzt geht hoffentlich alles seinen Weg.

Und ich habe gelernt, dass ich vor unangenehmen Telefonaten und fremden Menschen an der anderen Leitung keine Angst mehr haben muss.
Ich kann ja sagen, wie ich mich fühle und schwupps, ist da eine Verbindung mit dem anderen Menschen – und man ist sich etwas weniger fremd….

Das wollte ich mit euch teilen..

2 Kommentare bei „Elterngeldstellenschwank“

  1. Das ist eigentlich ein guter Tipp. Ich hasse telefonieren auch 🙈

    Aber meist, WENN ich dann telefoniere, ist es gar nicht schlimm und läuft auch gut. Aber diese Überwindung, wirklich anzurufen… furchtbar 😂

  2. Schön zu hören, dass ich nicht allein bin mit dieser „Macke“.
    Je vertrauter mir der Mensch und die Situation, umso besser geht’s bei mir. Aber ein quengeliges Kind im Hintergrund oder Unterwegssein erhöht meinen Widerstand gleich um 100% 😔

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