Wieviel Fernsehen guckt mein Kind? (und warum)

Die Antwort auf diese Frage fällt mir leicht: 30 bis 40 Minuten pro Woche. Und zwar ritualisiert an einen bestimmten Tag (Mittwoch) und eine bestimmte Zeit gebunden (früher NACH dem Abendessen, ab sofort VOR dem Abendessen).
Warum? Weil ich mir hundertprozentig sicher bin, dass der Verzicht auf Fernsehen keine negativen Auswirkungen auf mein Kind hat. Für den Gebrauch dieses Mediums kann ich das nicht aus voller Überzeugung behaupten.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Manche dieser Gewohnheiten sind super hilfreich – wie z.B. gesunde Essensgewohnheiten oder das allabendliche Zähne putzen. Andere wiederum sind eindeutig nicht besonders wohltuend– wie zum Beispiel übermäßiger Zuckerkonsum oder das jederzeit eingeschaltete Smartphone, das mich auch spät am Abend noch über eine neue Anfrage bei Ebay informiert (Ertappt!).

Eine große Herausforderung für mich als Mutter ist es, eine gute Grundlage dafür zu legen, dass mein Kind gesunde und hilfreiche Gewohnheiten entwickeln kann, die ihm ein Leben lang von Nutzen sein werden. Und wir als Eltern haben eindeutig den allergrößten und prägendsten Einfluss auf unsere Kinder.

Gerade in den ersten frühen Kindheitsjahren ist das Kind komplett davon abhängig, dass wir als Eltern gute Vorbilder darstellen und gerade bei Themen, die ein Spannungspotential darstellen (im Sinne von Bedürfnisbefriedigung gegen Wunscherfüllung) zu einer klaren eigenen Haltung finden, damit wir die von uns aufgestellten Regeln (= Erfüllungsgehilfen des bedürfnisorientierten Familienlebens) dann auch umsetzen und unseren Kindern bei der Einhaltung dieser Regeln (im Zustand von innerer Klarheit und Bindung) behilflich sein können.

Das bedeutet also, die (frühe) Kindheit ist eine optimale Zeit, um gesunde Gewohnheiten zu etablieren – dies betrifft nicht zuletzt auch den Konsum von Film und Fernsehen, ebenso wie z.B. ein maßvoller Umgang mit Süßigkeiten oder ausreichend Bewegung und frische Luft.

Da das Kind naturgemäß nun aber ganz und gar nach dem Lustprinzip handelt und seine Wünsche nahezu ausschließlich auf sein sofortiges Wohlgefühl ausgerichtet sind, vermag es weder die mittel- geschweige denn die langfristigen Folgen seiner Handlungen abzuschätzen.

Soll heißen, das Kind verspürt seine Wünsche und Begierden sehr genau und kann diese auch vehement und mit erstaunlicher Energie einfordern („Ich will noch einen Film anschauen“ und „Ich möchte noch nicht ins Bett“ oder auch „Ich will jetzt was Süßes essen“).
Seine Bedürfnisse allerdings vermag es lange Zeit noch nicht als solche zu erkennen und zu benennen. Die unreflektierte Erfüllung all dieser Wünsche verhindert dann leider sehr oft die Befriedigung der eigentlichen kindlichen Bedürfnisse. Und damit ist letztendlich niemandem gedient.

Denn in dem Kind entsteht nach dem kurzen Hochgefühl des gewährten Wunsches eine unangenehme, nagende Leere, die sich schnell in der nächsten Unzufriedenheit ausdrückt, den nächsten Wunsch hervor bringt – bis das eigentlich zugrunde liegende Bedürfnis wirklich befriedigt wurde.

Von daher ist es meine Pflicht und Aufgabe beim Thema Fernsehen – genau wie in allen anderen Lebensbereichen auch – beim Einhalten des rechten Maßes die Grenzen vorzugeben, die ich als Alphatier seinem Alter entsprechend für angemessen halte. Und diese Grenzen wie immer mithilfe der liebevollen Konsequenz einer bindungs- und bedürfnisorientiert Erziehenden durchzusetzen. (Alle Gefühle dürfen sein, den Frust von Enttäuschung und ausbleibender Wunscherfüllung aushalten, Trost anbieten, klare Führung und Orientierung geben, präsent und achtsam sein etc.).

Ich bin der festen Überzeugung, dass das Kind (insbesondere im ersten Lebensjahrsiebt) über das körperliche Fühlen, Spüren und Erfahren dessen, was ihm gut tut, dazu befähigt wird, den Sinn für das „Gute“ in sich zu entwickeln. In meiner Verantwortung liegt es also viele Jahre lang (mit allmählich abnehmender Intensität) die Bedürfnisse meines Kindes zu erkennen und ihnen entsprechend zu handeln, auf dass es mit zunehmendem Alter einen immer größeren Anteil an der aktiven Selbstfürsorge (seine Bedürfnisse erspüren und deren Erfüllung in die Wege leiten bzw. einfordern) nehmen kann.

Nun aber mal zurück zum Thema Bildschirm-Aktivitäten in der (frühen) Kindeheitsphase: Mein gesunder Menschenverstand, aka Bauchgefühl, sagte mir, dass die Auswirkungen von häufigem Fernsehkonsum auf das Nerven-Sinnes-System und die Entwicklung meines Kindes als nicht-wirklich-wohltuend oder förderlich einzustufen sind, allerdings war das allein erstmal ein vages Gefühl ohne echten Messwert.

So kam es, dass ich mein Baby nahezu 100% bildschirmfrei aufwachsen ließ und sich erst zum Ende des zweiten Lebensjahres die ersten kurzen Videos und Clips in unseren Alltag einschlichen. Nachdem wir dann in der kalten, tristen Winterzeit nach seinem zweiten Geburtstag irgendwann fast jeden Tag ein bisschen Videos mit G anschauten, wurde mir das dann doch irgendwann etwas unwohl zumute und wir fanden unseren Kompromiss (ganz weglassen fanden wir beide -also T und ich -zu dem Zeitpunkt dann auch irgendwie doof), indem wir das „Fernsehen“ im Großen und Ganzen auf den einen Tag (Mittwoch) begrenzten und bis heute daran festhielten.

Mittlerweile habe ich zu dem Thema alles mögliche im Netz gelesen (was doch sonst so gar nicht meine Art ist, aber anscheindend finde ich das hier mal wirklich fesselnd genug für tiefergreifende Recherchen meinerseits).
Und ich habe viele kontroverse Standpunkte, Studien, Expert_*innenmeinungen, Elternmeinungen, Fallbeispiele, Empfehlungen etc. pp gefunden – dass ich inzwischen glaube, es muss sich am Ende wohl doch (wissenschaftlich betrachtet) jede_*r die Studien rauspicken, die einen dann in der eigenen Meinung bestätigen. Oder so ähnlich. (Eigentlich vertraue ich in Bezug auf Wissenschaftliches Arbeiten nur einem Leitsatz: Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!)

Aber egal, ich habe mich durch viele, viele Ergebnisse und Berichte und Interpretationen durchgewurschtelt. Und selbst wenn ich total daneben liege und Fernsehen in Wirklichkeit super-gesund und null-psychische-Abhängigkeiten-fördernd und niemals-hemmend oder störend oder weiß-der-Kuckuck was noch wirkt – ja, selbst dann finde ich es trotzdem nicht schlimm, den Technologie-Konsum für mein Kleinkind auf ein Minimum beschränkt zu haben und diese Beschränkung nur langsam und schrittweise auszuweiten.
Weil ich im Herzen ganz sicher bin, dass mein Kind an den 6 fernsehfreien Tagen der Woche so viele abwechslungsreiche Momente (vom Musenkuss über gähnende Langeweile, Tränen des Glückes und Tränen der Wut, Seitenstechen und zahllose Kissenschlachten, verbannte Plätzchen und Tüftelei-Erfolge) ohne die „Glotze“ verbracht hat, dass diese Erfahrungen ihm dann hoffentlich auch in den etwas stürmischeren Zeiten der Selbsterprobung (aka Pubertät) eine gute Basis dafür mitgeben, einen verantwortungsvollen Umgang mit den dann zur (meiner Meinung nach) rechten Zeit kommenden deutlich größeren Freiheiten auch in Bezug auf Tablet & Co zu erlernen.

Wer nun aber auf der Suche nach ein paar schnellen Gewissenserleichterern ist, den muss ich an dieser Stelle leider enttäuschen. Da ich nun schon irgendwas halbwegs Wissenschaftliches verbreite, konzentriere ich mich eher auf die Seite der Debatte, die zur Wirkung von Fernsehen auf die kindliche Hirnaktivität und das (Sozial-)Verhalten der Kleinen tendentiell eher Kritisches und/oder Besorgniserregendes veröffentlicht hat. Einfach, um zumindest den möglichen Bedenken einmal bewusst ins Auge geschaut zu haben, bevor man sie ggf. beim eintretenden Sich-nicht-angesprochen-Fühlen in den virtuellen Papierkorb des eigenen Gehirns verschiebt.

Sicher gibt es im Leben kein EINS-zu-EINS (Im Sinne von Technologie = das Schlechte. Und Komplettverzicht auf Fernsehen = glückliche, sich optimal entfaltende Kinder) Gelegentliches, kurzes und vor allem begleitetes Fernsehen von ausgewählten (also halbwegs geeigneten) Programmen dürfte aus meiner Sicht wohl keinen nachweislichen Langzeitschaden bei den Kindern hinterlassen – besonders wenn man um die schädlichen Einflüsse weiß und sich darum bemüht, den Kindern dann auch einen ganzheitlichen Ausgleich zu der unnatürlichen Beanspruchung ihrer Energien anzubieten. (Sinneserfahrungen, Kommunikation und In-Beziehung-gehen, aktives Handeln und Bewegung drinnen wie draußen, Anregungen zum Kreativwerden und zum Wieder-Beleben des Handlungswillens und der Selbstwirksamkeit…)

Doch auf der Suche nach konkreteren Informationen fand ich so manche Studienergebnisse, die ich zumindest als beunruhigend einstufen würde. So beunruhigend, dass ich es für richtig halte, den Fernsehkonsum meines Kindes auf ein Minimum zu beschränken und die Ausweitung auf Video- und Onlinespiele so lange hinauszuzögern, wie es halbwegs sozial(-peer group-)verträglich ist. Oder anders herum: Falsch machen kann ich sicher nichts, wenn die Glotze ausbleibt.

Hier folgt eine kleine Auswahl an guten Gründen, die für mich Fernsehen und Videospiele zu einem nicht zu unterschätzenden Risiko machen und mich dazu motivieren, mein Kind so wenig fernsehen zu lassen, wie es in einer Welt voller Bildschirme, Smartphones, Tablets usw. halt irgendwie möglich ist:

1. Schlafstörungen

Es gibt sehr eindeutige Belege dafür, dass ein Zusammenhang besteht zwischen regelmäßigem Medienkonsum und diesen zwei unerwünschten Effekten auf den Kinderschlaf mit der Folge von Übermüdung und Schlafmangel:
1. Späteres Einschlafen am Abend
2. Geringeres Schlafpensum insgesamt
Das gilt nicht nur für kleine Kinder, sondern genauso auch für Teenager und ist einer der Hauptgründe, warum diese Altersgruppe zu chronischem Schlafmangel neigt. (Und natürlich hat der Medienkonsum auch negative Effekte auf den Schlaf der Erwachsenen, aber wir sind schließlich selbst verantwortlich für unser Handeln und unsere Kinder brauchen unsere Weitsicht und unsere schützende Führung, um sich optimal zu entwickeln.)
(Hale, L., & Guan, S. (2015))


2. Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwäche

Hier mal ausschnittsweise, knappe Informationen aus zwei sehr unterschiedlichen Studien – in dieselbe Kerbe schlagen aber noch sehr viele andere Artikel, auf die ich bei meiner kleinen Recherche gestoßen bin.

Nachforschungen an 1278 Kindern in Amerika haben gezeigt, dass der Fernsehkonsum im Alter von 1 bis 3 Jahren signifikant mit auftretenden Aufmerksamkeitsproblemen im Alter von 7 Jahren korreliert. Das durchschnittliche ein-jährige Kind schaute in dieser Untersuchungsgruppe 2,2 Stunden TV pro Woche. Während die Durchschnittswerte der Drei-jährigen schon 3,6 Stunden pro Woche aufwiesen. Jede Stunde TV pro Woche war assoziiert mit einem 10-prozentigen Anstieg des Risikos für Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme beim Schuleintritt.
(Christakis, D. A., Zimmerman, F. J., DiGiuseppe, D. L., & McCarty, C. A. (2004))

Eine eher experimentell angelegte Studie verdeutlichte, dass bereits das Ansehen von 9 Minuten einer hektischen Zeichentrick-Unterhaltungs-Show (Sponge Bob) die Impulskontrolle und Aufmerksamtkeitsfähigkeit stark beeinträchtigen konnte. Vierjährige Kinder wurden in drei Gruppen geteilt: die erste Gruppe schaute also 9 Minuten Sponge Bob, die zweite Gruppe schaute ein ruhiges Kinderprogramm und die dritte Gruppe sollte in der Zeit ein Bild malen. Die Kinder, die die Unterhaltungsshow gesehen hatten, wiesen deutlich schlechtere Ergebnisse in den anschließend folgenden Übungen auf, welche die Steuerung ihrer Impulse und Aufmerksamkeit testete. (Lillard AS, Peterson J. (2011))

3. Aggressivität

Mehr als 50 Jahre Forschung (mit über 300 verschiedenen Studien, in einer großen Bandbreite an Methoden und Meta-Analysen) belegte, dass die Gewaltbereitschaft von Kindern durch Gewalt im Fernsehen gesteigert wird. Selbst Kinder, die grundsätzlich kein aggressives Verhalten aufwiesen, zeigten nach dem Konsum von bestimmten, für Kinder ausgewiesenen Fernsehsendungen Aggressivität und sowohl physische als auch psychische Gewaltbereitschaft.
(Bushman, B. J. & Huesmann, L. R. (2006))

4. Sprachentwicklung

Wenn Babies und sehr junge Kleinkinder regelmäßig Fernsehen und Videos anschauen, sind sie dafür prädestiniert, später mit dem Sprechen zu beginnen und einen geringeren Wortschatz aufzuweisen – sowohl passiv als auch aktiv.
(Zimmerman, F. J., Christakis, D. A., & Meltzoff, A. N. (2007))

5. Übergewicht und Fettleibigkeit

Kinder, die fernsehen schauen, erfahren während der gesamten Dauer des Fernsehprogramms einen eklatanten Bewegungsmangel (Der Grundumsatz = Kalorienverbrauch sinkt sogar noch UNTER den Wert des normalen Ruhezustandes – eigentlich unmöglich?) Außerdem geht die vor dem Fernseher verbrachte Zeit verloren für Aktivitäten mit gesundem Bewegungslevel, insbesondere an der frischen Luft.
(Quelle: Brigitte Hannig Medien und Konsum)

Fernsehen beinhaltet zusätzlich sehr oft Werbesendungen für Junk Food und diese wecken wiederum den Wunsch nach diesen Produkten. Und schließlich unterbricht die Bildschirm-Exposition Schlafzyklen (und bringt damit die innere biologische Uhr samt Hormonsystem ins Ungleichgewicht) und verursacht Schlafdefizite, was wiederum mit sinnlosem Nebenher-Essen einhergehen kann. Je mehr Fernsehen geschaut wird, desto höher ist die unerwünschte Gewichtszunahme und desto größer das Risiko für Fettleibigkeit im Erwachsenenalter.
(Danner, F. W. (2008) Landhuis, C. E., Poulton, R., Welch, D., & Hancox, R. J. (2008) )

Zusammenfassend kann ich sagen, die Fülle an negativen Effekten, die übermäßiges Fernsehen auf Kinder haben kann, lassen mich sehr bewusst und sehr sparsam mit diesem Konsumgut umgehen. (Und die Auflistung ist noch nicht mal besonders vollständig. Ich bin noch auf eine Vielzahl von spannenden Themen gestoßen wie zum Beispiel technologie-assoziierte Stimmungsschwankungen und psychische Störungen, Ausbremsung von Kreativität und Schaffensfreude, Störungen bei der Empathieentwicklung, Verringerung der Fähigkeit zur Selbstbeschäftigung und (emotionalen) Selbstregulation usw. Alle diese Dinge würden den Rahmen dieses Artikel aber defnitiv sprengen.)

Kinder werden verständlicherweise schnell in den hypnotischen Bann der flimmerndern Lichtpunkte auf ihrer Netzhaut gezogen. Die künstliche „Entspannung“, die dem Hirn da vorgegaukelt wird, das passive Sich-Berieselnlassen fühlt sich in dem Moment erstmal gut an. Aber ist das nicht mit jeder „Droge“ oder Ersatzbefriedigung so?
Meine Aufgabe sehe ich darin, mein Kind vor der Fixierung auf dieses „falsche Mittel“ zu beschützen, indem ich ihm in einer Phase, in der es selbst die Auswirkungen dieses Mittels noch nicht verstehen oder abschätzen kann, das rechte Maß vorgebe und den Samen für gesundheitsverträgliche Gewohnheiten säe.

Ich finde es wenig realistisch, mein Kind in unserer modernen Welt komplett von Bildschirmen fernzuhalten, denn ich möchte ihm einen gesunden Umgang damit vorleben. Dies beinhaltet für mich klare Zeitbegrenzungen und mit zunehmendem Alter meines Kindes auch klare Umgangsregeln mit den verschiedenen Medien.

Ich wünsche mir für mein Kind, dass es sich über die Jahre hinweg all die Fähigkeiten aneignen kann, die ihm in seinem späteren Leben bei der Ausbildung von sinnvollen Medienkompetenzen dienen werden. Anstelle von schlechten Angewohnheiten, die es in seiner Persönlichkeitsentfaltung und Selbstverwirklichung behindern. Nur weil ich vielleicht zu leichtfertig mit diesem Thema umgegangen bin.
Und diese Verantwortung werde ich sicher nicht in die Hände meines Dreijährigen legen, im Sinne der Eigenregulation – dafür ist mein Verständnis von kindlicher Entwicklung und Reife ein völlig anderes, seine seelische und körperliche Gesundheit mir zu wertvoll und das Konsumgut Fernsehen potentiell zu schädlich in seiner Wirkung.

Von daher beschränkt sich der Medienkonsum bei uns zu Hause für unseren dreieinhalb jährigen Sohn auf 40 Minuten Videoclips am Mittwoch Nachmittag. (z.Z. Sendung-mit-der-Maus-Clips, ausgewählte Sendungen der Augsburger Puppenkiste, Youtube-Videos über aktuelle Interessens-Schwerpunkte wie Raketen, Zeppeline usw.) und ab und zu gibt es hier auch mal ein Musikvideo von seinen liebsten Liedern auf dem Tablet oder das gemeinsame Benutzen des Smartphones oder Laptops als „Werkzeug“ (Rezepte finden, Bastelaneitungen benutzen, Wettervorhersage beachten o.ä.).
Und wisst Ihr was? Er fragt nur ganz, ganz selten außer der Reihe, ob er einen Film sehen kann und ist immer mit der Antwort „Nein, am Mittwoch wieder“ total zufrieden. Manchmal habe ich das Gefühl, er will sich nur vergewissern, dass die Ordnung und Sicherheit noch gegeben sind, anstatt wirklich fernsehen zu wollen.

So, und nach diesem etwas lang geratenen Artikel würde mich Eure Meinung brennend interessieren! Wie handhabt Ihr das mit Euren Kindern? Fernsehverbot oder Video-Freifahrtsschein? Oder so wie ich: irgendwo dazwischen?

Links:
Screen free parenting
Watching TV is relaxing
What does TV do to my kid’s brain?

One Reply to “Wieviel Fernsehen guckt mein Kind? (und warum)”

  1. Grüß Gott,
    ich mach mal den ersten Kommentar . zutiefst spannend zu lesen. Ich freue mich auf die weiteren Schritte.

    Unsere Erfahrungen sind, das Fragen im Blogartikel helfen. sowie
    der Leser sich geradezu angesprochen fühlt, rücken etliche Kommentare an.

Schreibe einen Kommentar

*