Übergang: ein neuer Tagesrhythmus

Nun ist es offiziell: Ich habe unseren Kindergartenplatz gekündigt. Und noch fühlt es sich ein bisschen unwirklich und beängstigend und aufregend an, das Ganze. Nach Aufbruch und Neuanfang und Umstellung. Jetzt heißt es wieder ganz neu einpendeln als Familie. Zum Glück haben wir eine gute Grundstruktur im Tagesablauf, die wir nun unserer neuen Situation anpassen können.

Durch die Krankheitswelle der letzten Zeit beflügelt haben wir zusätzlich zu der Umstellung mit der Fremdbetreuung auch noch in Sachen Ernährung eine weitere große Veränderung eingeläutet: Die flüssige Nahrung (Hafermilch ) wurde auf eine Flasche zur Mittagszeit reduziert. Da diese in Zeiten von Infekten und ganz besonders bei angeschlagenem Magen-Darm-Trakt meist postwendend wieder zu uns zurück kam. Ich erspare Euch die Details. :o(

Ein Weglassen dieser Nahrungsquelle bringt aber wiederum eine nicht zu unterschätzende Herausforderung mit sich: Nun heißt es nämlich die ausgelassenen Milchmahlzeiten durch passende Snacks und Gerichte zu ersetzen.

Der Anfang verlief erst mal etwas holprig: Als wir akut wegen Krankheit die Milch wegließen und nur Tee anboten, fiel es noch nicht so ins Gewicht, aber zu diesem Zeitpunkt hatte ich die Sache noch nicht so richtig langfristig durchdacht. Und die ersten 2-3 Nächte nach Genesung endeten entsprechend dann auch mit einem hungrigen Kind zwischen 4:45 und 5:15 Uhr. Uaaaaah. Das konnte so natürlich nicht bleiben.

Aber jetzt folgen wir dem neuen Tagesplan, den ihr hier sehen könnt und ich bin guten Mutes, dass sich dieser im Laufe der nächsten Tage immer besser etablieren wird, kleinere Feinjustierungen sind natürlich jederzeit zu erwarten. Und ich darf mich wieder beim Backen und Zubereiten von lecker-gesunden Zwischenmahlzeiten austoben. Yeah!

Da wir nun schon seit einem guten Jahr mit unserem rhythmisch-strukturierten Tagesablauf leben, sind derartige Veränderungen nicht besonders problematisch. Klar, G hat ein paar mal nach seiner Milch gefragt und unterwegs auch schon mal Kohldampf gehabt, bis wir wieder heim kamen und die nächste Mahlzeit einnehmen konnten. Aber mit elterlicher Klarheit und in sicherer Bindung sind das Schwierigkeiten, die mein Kind ganz wunderbar meistern und daran wachsen kann.

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