Wurm-Update

Um es mit den Worten von Schorsch, dem Regenwurm, zu sagen: [sächsischer Dialekt an] „So ein Mist aber auch!“ Leider hat die von uns selbst zusammen gesammelte Population von Kompostwürmern es bei uns nicht geschafft. Woran es nun ganz genau lag, kann ich nicht mit Gewissheit sagen, T und ich waren uns ja nicht gerade einig mit der Umsetzung der Pflegehinweise. Wie dem auch sei, nach knapp drei Wochen war jedenfalls kaum noch ein Wurm in der organischen Masse vorzufinden und wir entschieden uns dann doch für den Kauf einer ordentlichen Anzahl Zuchttiere im Wurmfachhandel.

Die untere (feuchte) Zeitungsschicht haben wir wieder rausgekratzt, da wir den Eindruck hatten, dass diese zu dicht war und somit für eine sehr schlechte Luftzirkulation im Komposter sorgte. Bei unserer Box liegt direkt unter den Löchern im Boden eine sehr feine Membran zum Filtern des Wurmsaftes. Diese allein verhindert das Durchfallen der Würmer wahrscheinlich schon ausreichend.

Außerdem leisteten wir uns – neben den ca. 800 Kompostwürmern – noch eine passende Hanfmatte zum Abdecken und zum Schutz vor den vielen Fruchtfliegen. Die sind nämlich schon echt nervig, finde ich. Und wirklich toll finde ich es auch nicht, zwischen aktivem Massenmord oder ständiger Lebensmittelbesiedlung (= Verderben) durch Fliegeneier wählen zu müssen. Örks. Mein persönlicher Karma-Ratgeber schweigt in dieser Frage wie immer beharrlich…

Ab jetzt füttern wir die Kleinen dann auch mal regelmäßig mit unseren Biomüll-Abfällen und hoffen, dass die Tierlein sich nach ihrer Reise im Paket gut im neuen Zuhause akklimatisieren werden.

Schreibe einen Kommentar

*