Fruchtleder – die süße Verlockung

Jetzt ist es schon mehr als ein Jahr her, dass wir unser erstes Fruchtleder hergestellt haben. Inzwischen sind die kleinen, feinen Fruchtbonbons, wie sie hier genannt werden, für uns nicht mehr wegzudenken. Nach einigen Experimenten haben wir definitiv unsere Favoriten gefunden: Banane, Erdbeer und Kirsch.

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Die Herstellung der Fruchtmasse ist bei mir reine Gefühlssache. Einem Rezept folge ich da nicht. Es werden die reifen, gewaschenen Früchte in den Mixer getan, dazu kommt etwas Zitronensaft, ggf. Agavendicksaft und bei rotem Fruchtleder gerne noch ein großer Löffel Mandel- oder Cashewmus. Das war´s. Wer es etwas raffinierter mag, kann auch noch mit Kakaopulver, Vanille, Zimt oder Kokosflocken arbeiten. Bisher hatten wir noch keine Mischung, die uns gar nicht gemundet hätte.

Dann wird der Smoothie gemixt, die Masse auf den Blechen verteilt (nicht zu sparsam sein!) und zwei Stunden bei 65°C und danach noch etwa 12 Stunden bei 45°C gedörrt, bis die Oberfläche des Fruchtleders schön trocken ist.

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Et voilá! Fertig ist ein ganz wunderbarer Gummibärenersatz Marke Eigenproduktion. Unserem Kind schmeckt´s hervorragend, gerne auch mit etwas Cashewmus oben drauf. Wer braucht da noch industriell gefertigte Gummibären, Kaubonbons oder den ganzen ungesunden, in Plastik verschweißten Quatsch? Alles eine Frage der Gewöhnung.

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Beim Schneiden und Formen der kleinen Leckerlis sind Eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ob als Schnecken gerollt, lange Bänder oder Chipsartige Plättchen. Hier wandert alles in den Mund, im Zweifelsfall oder wenn ich nicht schnell genug bin, in den von meinem Sohnemann.

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