Süße Früchtchen

Es scheint, der größte Teil meiner Zeit ging auch im Juni für den Arbeitsbereich Essen drauf. Rezeptrecherche, Kochen, Ackerpflege. All diese Dinge brauchen verdammt viel Zeit und ich staune, wie wenig andere Dinge ich gerade erledigt kriege. Meine neueste Entdeckung ist der Blog Healthyongreen, die Rezepte dort treffen mitten ins Schwarze bei uns und sind auch noch einfach nachzukochen.

Unsere neue Parzelle scheint einen deutlich besseren Ertrag zu bringen als die im Vorjahr. Wir haben jetzt bereits mehr Zucchini geerntet, als in der gesamten vergangenen Saison. Da wir häufig Gerichte mit Zucchini als Hauptzutat kochen, nicht zuletzt als Nudelersatz, kommt uns das sehr gelegen.

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Allerdings muss ich anders planen, sowohl die Gerichtefolge als auch die Einkäufe der Lebensmittel im Supermarkt. Das Schreiben eines Essensplanes hat sich ja für uns bewährt, aber die Abfolge der einzelnen Mahlzeiten plane ich saisonbedingt etwas kurzfristiger als zuvor.

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G hat mal mehr und mal weniger Geduld für die Arbeit auf unserem Feld. An diesem Wochenende hatte er leider nur Unfug im Kopf – ein klares Zeichen dafür, dass er meine ungeteilte Aufmerksamkeit braucht, anstelle von selbständiger Beschäftigung am Beetrand. Ich habe also versucht, Zuckerschoten mit ihm zu ernten. Das war aber irgendwie auch eine zähe Angelegenheit, weil ich ihm jede einzelne Schote zeigen sollte, die er pflücken kann.

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Zum Glück war T ja auch noch da, und er hat dann den Löwenanteil an Arbeit geleistet, während ich mich unserem Kleinen gewidmet habe. Wir konnten Zucchini, Salat, frische Kräuter und Zuckerschoten mit nach Hause nehmen. Die Fülle der Erde begeistert mich, ich wünschte, ich hätte mehr Zeit und Ruhe gehabt, sie auch wirklich zu genießen. Aber man kann ja nicht immer alles haben, was man sich wünscht…

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Weil das Wetter so herrlich war, sind wir anschließend noch zum Beerenfeld weiter geradelt und haben drei Kilo saftigste, megareife Erdbeeren gepflückt. Ich habe das Körbchen fast komplett zu Fruchtleder verarbeitet, aber ich werde die Tage nochmal hin fahren und Beeren zum Marmelade Einkochen sammeln gehen.

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Nach dem Erklimmen des Riesen-Strohberges, fiel der Junge im Anhänger sofort in einen tiefen Mittagsschlaf. Frische Luft, reichlich Bewegung und ein Haufen süße Beeren – ein perfekter Sonntagvormittag würde ich sagen!

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