Wohin mit all dem Kram?

Langsam wird es irgendwie ernst. Nachdem ich einen großen Teil unserer Erstausstattung bereits über Ebay vertickt hatte, ging ich nun mit dem Projekt Flohmarkt den nächsten Schritt in Sachen Hausstands-Auflösung an.

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Eine Freundin war so gut, mir einen Stand zu organisieren und so konnte ich mich auf das Aussortieren und Vollpacken unseres Autos konzentrieren.
Pünktlich um 7 Uhr in der Früh begann ich etwas planlos meinen Verkaufstisch voll zu stellen. Beim nächsten Mal würde ich versuchen doch etwas mehr Zeit in die Vorbereitung zu stecken und andere Materialien zum befestigen mitnehmen.

Zum Beispiel:
Paketband und feste Schnur
Schere
Kleiderbügel
Kleiderständer (Stummer Diener)
wer hat: verschiedene Tüten / Zeitungspapier zum Einpacken

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Aber es ging dann schon irgendwie und ich würde meinen, ich habe ungefähr die Hälfte meiner Sachen verkauft. Interessant war für mich auf jeden Fall der zwischenmenschliche Part: Wie wird gehandelt? Wer ist mir sympathisch? Welchen Preis setzte ich für das einzelne Teil fest? Das konnte nämlich schon etwas schwanken, je nachdem, ob ich freundlich oder dreist runter gehandelt wurde oder ob jemand gleich eine ganze Reihe Teile kaufen wollte.

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Es hat schon recht viel Spaß gemacht und vor allem die nette Gesellschaft am Nachbarsstand hat mich meine Aufregung schnell vergessen lassen. (Danke, liebe L)

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Was jetzt noch übrig ist, wandert ins Flüchtlingsheim oder in eine „Zu Verschenken“-Kiste in unserer Straße. Nochmal rein in die Regale sollen die Sachen nämlich auf gar keinen Fall!

Beim Verkauf mancher Dinge, G´s Babyrassel zum Beispiel, wurde mir das Herz für einen kurzen Moment schwer. Aber ich weiß, dass sich nun jemand anderes sehr darüber freuen kann und die Dinge nicht unnütz in unseren Kisten verstauben. So ein Auswanderungsprojekt beflügelt einen schon ordentlich in Bezug auf das Lösen von Gegenständen und Besitztümern. Ohne dieses Ziel vor Augen hätte ich vieles heute sicher noch im Keller oder auf unserem Dachboden, was wir überhaupt nicht mehr benutzen oder brauchen werden.

Also genieße ich das Ausmisten in vollen Zügen und packe gleich die nächste Runde an. Der nächste Flohmarkt wartet bestimmt!

Ein Kommentar bei „Wohin mit all dem Kram?“

  1. Ich danke Ihnen für diesen interessanten Artikel. So eine Entrümpelung ist nie ganz einfach. Man muss sich ganz genau überlegen was man wegwirft und für was man womöglich noch etwas Geld bekommt.
    Beste Grüße,
    Lars von http://www.umzug-berlin.de

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