Auf unserem Acker und Balkon

Unglaublich, wie sich die Beete innerhalb weniger Wochen verändert haben. Und an den Bäumen um den Bauerngarten herum haben sich innerhalb eines guten Monats Blüten über grüne Früchtchen hin zu sattroten Kirschen entwickelt.

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Die Gemüsepflanzen wachsen und gedeihen unaufhörlich. Es scheint mir, als hätten wir in diesem Jahr einen besseren Boden oder Standort insgesamt erwischt. Es gibt noch so viel zu lernen und zu verstehen, was die Anzucht unseres eigenen Gemüses anbetrifft.

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Ein paar Pastinakenkeimlinge habe ich blöderweise weg gehackt. Aber ich hoffe, die anderen entwickeln sich umso besser. Manchmal geh ich so in meinem intuitiven Tun auf, dass ich zu spät merke, dass ich an der falschen Stelle hacke. Konzentration, bitte!

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Der Rote Eichblattsalat ist der Gedeihweltmeister in seiner Liga. Aber auch die Salanova konnten wir bereits ernten. Wir essen automatisch mehr Salat, als wenn wir uns die Köpfe einzeln aus dem Supermarkt besorgen würden. So sind sie einfach da, bereit, gegessen zu werden. Und auch der Wert jedes einzelnen Salatblattes ist ein ganz anderer, wenn es sich um den selbst angebauten handelt.

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Die Möhrchen litten ein wenig an der Erosion des Bodens. Die kleinen Wurzeln lagen teilweise frei und das Grün hing schlapp am Boden. Ich habe erste Hilfe geleistet und ein wenig Erde angehäuft und die Blätter gestützt. Hoffentlich habe ich den Zustand der zarten Pflänzchen damit nicht verschlimmbessert…

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Unsere Zucchinipflanzen machen definitiv einen besseren ersten Eindruck als die im letzten Jahr. Da ich am Sonntag unseren Flohmarktstand betreuen muss, darf T mit unserem Söhnchen wahrscheinlich allein die ersten Zucchinifrüchte ernten fahren.

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Zucchini ist auf jeden Fall eines der Gemüse, das wir mehrmals wöchentlich und in großer Menge verzehren. Da müssen wir dringend ein Gefühl dafür kriegen, wieviele Pflanzen es braucht, um uns autark werden zu lassen. Im letzten Jahr hatten wir eine Pflanzen und die hat uns 2 oder 3 Früchte geschenkt. Das reicht natürlich lange nicht aus.

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Die Erbsenranken suchen sich ihre Stützhilfen und klettern in die Höhe. Die Vorfreude auf die leckeren Schoten wächst bei jedem Besuch auf dem Acker. Ich habe auch schon ein paar neue Rezepte recherchiert, in denen Zuckerschoten vorkommen. Yummmmi!

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Achja, unsere Kornblumen könnt Ihr hier schon an ihrem Blattwerk erkennen. Übrigens wachsen in diesem Sommer sogar vor unserer Haustür Kornblumen im Tulpenbeet. Ein Zeichen?

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Mein brauner Daumen gehört -laut meiner eigenen Selbsteinschäzung- der Vergangenheit an. Ganz tiefgrün ist er zwar auch noch nicht geworden, aber immerhin haben es die Tomatenpflanzen vom Samen bis zu dieser stattlichen Jungpflanzengröße geschafft.

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Die Küche profitiert von unserem kleinen „Kräuterbeet“ im Blumentopf. Petersilie, Basilikum, Majoran und Minze sind kräftig am Wachsen. Frische Kräuter zu benutzen erhöht meine Lebensqualität in Bezug auf die vegane Ernährung ungemein. Und da ich diese kleinen, überteuerten Plastikschälchen aus dem Supermarkt nur noch mit sehr schlechtem Nachhaltigkeitsgewissen kaufen kann, genieße ich die Wochen, in denen ich trotzdem nicht auf den Genuss verzichten muss.

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Sehr liebe Freunde von uns beschenkten uns auch noch reich mit vier verschiedenen Jungpflanzen für den Balkon. Neben einer weiteren Tomate gibt es jetzt auch Physalis und zwei weitere essbare Grünpflänzchen hier zu pflegen.

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Danke, liebe V und lieber A, für dieses passende und liebevoll gestaltete Geschenk!

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