Ein Sonntagnachmittag auf dem Acker

Letztes Wochenende konnten wir mal wieder als Familie auf den Acker fahren. Das war auch gut so, denn es gab reichlich zu tun. Neben dem Workshop „Fruchtgemüse im Freiland“, bei dem es reichlich Informationen zu den anstehenden Aufgaben gab, mussten wir Kletterhilfen befestigen, Samen säen, Jungpflanzen einsetzen, Sämlinge vereinzeln, Kartoffeldämme anhäufeln, allerlei gießen und natürlich hacken und jäten.

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Zum Glück hatten wir mit G auch tatkräftige Unterstützung dabei. Mit seiner roten Schaufel hat er sich eifrig an unserer Blumenreihe zu schaffen gemacht. Was für ein Glück, dass ich diese in meinem Enthusiasmus etwas weit in die Wiese aufgehackt habe. Übrigens schrieben unsere Ackerprofis in einem ihrer letzten Gartentelegramme: „Die Parzellengrenzen mit Steinen zu markieren, kann gefährlich für die Teammitglieder werden, die wöchentlich die bauerngarten-Flächen mähen. Nicht zu schweigen von den Mitgärtnern, die die fliegenden Steine vielleicht abbekommen, wenn sie in die rotierenden Messer der Rasenmäher gelangen. Besser ist es, neben der Blumenreihe eine Hackenbreite aufzuhacken, um sich von der Wiese abzugrenzen.“ Alles richtig gemacht, oder?

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Kletterhilfen haben wir bei den Erbsen und Bohnen sowie bei der Tomatenpflanze eingesetzt. Hierfür war ich im umliegenden Wäldchen unterwegs und habe herab gefallene Äste gesammelt.

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T hat das ganze dann fest in den Boden gebracht, samt kleinem Sturmschutz. Hoffentlich hält die Konstruktion!

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Weiter ging es mit dem erneuten Anhäufeln der Kartoffeln. Indem man die oben heraus kommenden Blätter mit Erde zudeckt, kann der Spross immer wieder neue unterirdische Seitentriebe bilden, an denen sich dann die Kartoffelknollen bilden.

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Der Mais stand bei uns etwas zu dicht. Da musste ich dann ran, und die zarten Pflänzchen vereinzeln. Man sollte nicht mehr als 3 Pflanzen pro Meter haben, sonst werden die einzelnen Pflanzen nicht kräftig genug und das mindert logischerweise den Ertrag.

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Von unseren herrlichen Jungpflanzen erzähle ich beim nächsten Mal! Die Arbeit hier draußen macht so viel Spaß und ist gleichzeitig so sinnbringend und nützlich. Ich freue mich schon jedes Mal, wenn es wieder Zeit ist zum Acker zu fahren!

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