Der Garten erwacht

Alles neu, macht der Mai. Und wie, sage ich euch! Wir genießen die viele frische Luft, die Freiheit, den Neubeginn. Und die Pflanzen weisen uns den Weg einer mutigen Heldenreise.

Zuhause habe ich jetzt Jungpflanzen, soweit das Auge reicht. Im Keller…

… im Badezimmer, auf dem Balkon, im Wohnzimmer. Tomaten, Paprika, Physalis und allerlei Kürbisgewächse warten sehnlichst auf den Einzug ins Gewächshaus. Aber das wird wohl erst nächste Woche fertig sein.

Auf dem Klassiker zeigt sich, dass sich das Gärtnervlies sehr bewährt hat. Bis auf wenige kleine Lücken sind die Saaten super gut aufgegangen.

Reihe um Reihe schauen die grünen Schöpfe von Radieschen, Spinat, Erbsen und Rettich aus der Erde. Für die Erbsen und Zuckerschoten ist es schon bald Zeit, eine Rankhilfe zu bauen.

Mein selbst gezogener Kohlrabi kümmert leicht vor sich hin, aber ein paar Jungpflanzen vom Wochenmarkt ergänzen das Beet. Diese hatten offenbar einen Profi in der Kinderstube.

Die Salatköpfe sehen einfach klasse aus. Da krieg ich jetzt schon Lust, reinzubeißen. Nicht mehr lange, und die ersten sind erntebereit.

Auch bei den Radieschen kündigt sich die erste Ernte bereits langsam an. Der Spinat daneben muss aber noch ein Weilchen länger im Beet stehen.

Die Rote Bete ist jetzt auch umgezogen von der Anzuchtstation ins Beet.

Meine zweite Aussaat hat irgendwie besser losgelegt, mal sehen, wie es all den Pflänzchen jetzt im Freiland ergeht.

Zuhause habe ich zwar reichlich Basilikum aus den Samen angezogen, aber zusätzlich habe ich nun von einem gekauften Topf Stecklinge abgeschnitten.

Die haben nach zwei Wochen im Wasserbad tatsächlich ordentlich Wurzeln ausgebildet, ganz wie es sein soll.

Jetzt stehen sie hier im Bad neben den selbst gezogenen und wachsen um die Wette.

Im Experimentgarten kommen die dicken Bohnen zum Vorschein. Da es hier vielleicht in kürzester Zeit zu größeren Veränderungen kommen wird, habe ich nichts Neues mehr gesät und gepflanzt und ich weiss auch noch nicht, ob ich hier überhaupt zur Ernte kommen werde.

Aber dafür ist es ja eben mein Experimentgarten, wo ich überhaupt keine Ansprüche an irgendetwas hege. Einfach gärtnern, so viel und so lange es halt möglich ist.

Langsam aber sicher schleicht sich ein ganz leichter Stolz ein und das Gefühl, dass ich mir doch noch das Prädikat Grüner Daumen verdienen werde! Und wie sieht es bei euch aus? Habt ihr auch die Hände so viel in der Erde wie ich?

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