Kartoffeln legen

Legst‘ mich im April, komm ich, wann ich will. Legst’mich im Mai, komm ich glei!

Letzten Sonntag war es soweit: Meine vorgekeimten Knollen, ganze 10 verschiedene Sorten an der Zahl, durften raus auf den Kartoffelacker. Ein Drittel der Feldfrüchte sind ganz normale Biokartoffeln aus unserer Gemüsekiste. Die anderen habe ich als Pflanzkartoffeln geordert und habe so nun rote, lila und mehrere ganz alte Sorten in die Erde bringen können.

Ich bin schon mächtig neugierig, wie die eigenen Kartoffeln wohl schmecken werden und ob sich die einzelnen Sorten stark voneinander unterscheiden. Aber hej, an Ernte ist ja jetzt natürlich noch nicht zu denken!

Der Ackerstreifen wurde vom alten Gras und Gestrüpp befreit und tief gelockert. Danach wurden etwa 40 cm tiefe Gräben ausgehoben und die Kartoffeln im Abstand von guten 30 cm eingesetzt.

Auf die Knollen gab es dann ein wenig Urgesteinsmehl und eine Ladung Kompost, dann wurde der Graben auch schon wieder zugebuddelt und in Dämmen angehäufelt.

In den kommenden Wochen wird das Anhäufeln und bald auch das Kartoffelkäferentfernen meine Hauptaufgabe sein. Mit etwa 100 Saatkartoffeln erhoffen wir uns einen ordentlichen Ertrag. Das Feld liegt zwar nicht ganz um die Ecke aber alle 1-1,5 Wochen sollte ich es schon schaffen, dort vorbei und nach dem Rechten zu sehen!

Zuhause wird der Platzbedarf für meine Jungpflanzen immer größer und ich hoffe, dass ich hier bis zum Umzug ins Freiland und Gewächshaus noch halbwegs den Bedürfnissen der lieben Kleinen gerecht werden kann. Im Keller gedeihen die Pflanzen mit Abstand am besten und das ist schon mal ein super Ergebnis soweit. Ohne Marie vom Wurzelwerk oder dem Team vom Gemüsegartenkiosk wäre ich wahrscheinlich völlig anders an die Sache heran gegangen und hätte mit viel mehr Misserfolgen klar kommen müssen. Mein Dank an die tollen Menschen, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit Neueinsteigern wie mir teilen!

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