Jungpflanzenstation

Was recht abstrakt begann – ein bisschen Erde, ein paar kleine Samenkörnchen – nimmt nun hier langsam Gestalt an. Die Verantwortung, die ich für diese kleinen Schätzchen übernommen habe, und welche ich nach dem Durchbrechen der ersten zarten Stengel und Blättchen verspüre, nehme ich sehr ernst. Dieses Mal möchte ich alles richtig machen. Es zumindest versuchen!

Die Salatpflänzchen habe ich pikiert und jeweils 10 Stück von ihnen in die Unterteile der Eierschachteln gesetzt. Sie werden als allererste in ca. 4 Wochen, also noch im März, unter Gärtnervlies geschützt, ins Freiland gepflanzt.

Wer auch schon pikiert wurde, ist der Kohlrabi. Da er etwas länger vorgezogen werden muss als der Salat, habe ich diese etwas größeren Anzuchttöpfe aus Zellulose gewählt. Bei den Kleinanzeigen habe ich außerdem noch einige Plastiktöpfe und Anzuchtplatten geordert in verschiedenen Größen. Die kommen sicher bald an.

Unsere Jungpflanzenstation im Keller ist nun im Einsatz. Für 16 Stunden am Tag werden die Pflanzen jetzt beleuchtet und dürfen bei angenehmer Kühle der Helligkeit entgegen streben.

Um die Keimung der Paprika und der Physalis zu fördern, habe ich – in Ermangelung einer professionellen Hitzematte – den Gefäßen täglich ein bisschen Heizungszeit gegönnt. Mittlerweile sind ca 10 gekeimte Paprikasamen und 5 von der Physalis in die Erde gewandert. Ich bin gespannt wann sie den Weg nach oben schaffen und mir zeigen, dass sie mit meiner Behandlung soweit zufrieden sind. Wieviele von ihnen ich am Ende erfolgreich zur kräftigen Gartenpflanze gepflegt bekomme, steht natürlich noch in den Sternen…

Mein kleines Kürbisexperiment nimmt auch Fahrt auf. Ich mache mir natürlich keine große Hoffnungen, dass dieses Frühchen jemals sein volles Potenzial entfalten wird, aber ich ziehe ihn dennoch, so gut ich kann, groß und schaue dann weiter.

Nach einer kleinen Gartenbegehung am Standort „Der Klassiker“ habe ich hoch motiviert angefangen, mein Gartenwerkzeug aus meiner Zeit beim Bauerngarten zu sichten und zu überlegen, wie es dort demnächst losgehen kann. Als Vorbereitung bekommt der Boden Pferdemist und Kompost. Ich hoffe, das ist der richtige Start für unseren Gemüsegarten.

Nachher bin ich dann am Standort „Die Permakultur“ und schaue mal, wie es da mit den Gewächshausplänen voran geht. Ich halte euch auf dem Laufenden!

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