Verstärkung gesucht!

Unsere kleine, aber feine Gründungsgruppe hat die Winterruhe hinter sich gelassen und startet jetzt mit neuem Elan ins nächste Kapitel: die Suche nach neuen Mitstreiter*innen.

Tatsächlich lief über Weihnachten und Neujahr nichts Erwähnenswertes. Und danach war hier ja tüchtig Erkältungs- und Infektzeit angesagt, die zumindest mich enorm ausbremste.

Aber das scheint jetzt glücklicherweise vorbei zu sein. Unser Arbeitstreffen Anfang Februar war sehr produktiv und im Anschluss daran konnte als Ergebnis unsere Kontaktanzeige online gehen.

Ich war erstaunt darüber, wie schnell und wie viel Resonanz wir bereits bekommen haben. Ich spüre, wie es mich belebt und beglückt, mit all diesen interessierten, hoffentlich ähnlich gesinnten Menschen in Kontakt zu treten und sich näher kennen zu lernen.

Unsere Strategie, jetzt vom Ort unseres Lebensmittelpunktes aus ganz organisch eine Gemeinschaft aufzubauen mit den Leuten, die hier sind oder die die Möglichkeit haben, hierher zu ziehen, fühlt sich derzeit absolut stimmig für uns an.

Die extreme Offenheit und absolute Flexibilität unserer Reisezeit hat uns nun mal nicht zum Ziel geführt. Es gab leider immer zu viele Variablen und Unbekannten, die es uns schwer machten, eine tragende Entscheidung zu fällen. Irgendeinen Fixpunkt brauchen wir wohl einfach, von dem wir losstarten können, um den herum sich alles weitere manifestieren kann.

Und dieser Fixpunkt ist nun unsere Region. Hier ist unser Auskommen als Familie gesichert, hier haben wir die richtige Schule für G, aus der wir ihn nach der Einschulung auch nicht mehr rausreißen möchten. Hier fange ich gerade an, mich etwas mehr in der Gemeinde einzubringen, versuche ganz allmählich ein Netzwerk mit den aktiven, sozial engagierten Menschen und Entscheidungsträger*innen aufzubauen. Ich habe kürzlich mein erstes Ehrenamt am Ort übernommen und wer weiß es denn: Vielleicht bleibt mein Tun ja auf lange Sicht nicht ganz unbemerkt und hilft uns als Gemeinschaftsstifter*innen möglicherweise eines Tages dabei, die richtigen Türen zu öffnen, wenn die Zeit dafür reif ist? Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Ich bin gespannt, ob dies der Weg ist, der uns in die Verwirklichung unseres großen Lebenstraumes bringen wird. Jetzt freue ich mich jedenfalls erst einmal riesig darüber, was gerade an Austausch entsteht und kann unser nächstes Arbeitstreffen kaum abwarten.

Gestalten wir unsere Zukunft selbst, sonst gestalten andere sie für uns!

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