Eine Woche Adventskalenderglück

Es ist bestimmt schon viel über das Thema Adventskalender geschrieben worden, in diesem Jahr ebenso wie in jedem anderen. Aber ich freue mich gerade jeden Morgen so sehr über den meinen, dass ich dieses Glück doch auch noch teilen wollte, selbst wenn ich Gefahr laufe, jemanden damit zu langweilen.


Im Oktober fragte mich nämlich meine beste Freundin, ob ich bei einer besonderen Adventsaktion teilnehmen wöllte: 24 Frauen machen mit und am Ende kommt ein sagenhaft einzigartiger Adventskalender für jede einzelne davon heraus. Die Regeln waren denkbar einfach – es musste etwas selbst Gemachtes sein und dieses DIY-Kleinod war bis Mitte November genau 25 Mal anzufertigen und zur Organisatorin zu bringen.

Ich war sofort im Boot, auch wenn ich als einzige von der Truppe nicht vor Ort in Berlin war, um die Sachen persönlich abzugeben. Meine Freundin kümmerte sich glücklicherweise um meine Päckchen und den Versand des fertigen Kalenders.

Die kleinen Geschenke sind wirklich ganz herzallerliebst, in jedem steckt eine liebevoll vorbereitete Überraschung, mit der ich mich verwöhnen lassen kann oder die sich zum Mitbringen und Verschenken in dieser schönen Jahreszeit bestens eignet.

In diesen ersten Tagen durfte ich unter anderem bereits eine feine Handcreme, 2 verschiedene Sorten Kräutersalz, einen Samenmix zum Sprossen lassen oder auch ein Lavendel-Duftsäckchen auspacken.

Diese Form des Adventskalenders spricht alle meine Sinne an, er verbindet mich mit eigentlich unbekannten Menschen auf eine wunderschöne Art und Weise und da alles selbst gemacht ist und bis auf wenige Ausnahmen plastikfrei verpackt daher zu kommen scheint, habe ich auch überhaupt kein schlechtes Gewissen in Bezug auf meine Konsum- oder Müllbilanz. Ich genieße einfach diese unverhoffte Herzenfreude in den kleinen Momenten des Auspackens und zähle die Tage bis Weihnachten.

Stiefelchen putzen

Mein Sohnemann ist zwar etwas enttäuscht, dass in den toll aussehenden Päckchen nichts drin ist, womit er nun was anfangen kann, aber dafür hat er ja seinen Elfenkalender. Ein kleines Naschi am Morgen ist da immer im Säcklein und an manchen Tagen findet er auch noch so Sachen wie ein Vogelhäuschen zum Anmalen, Bastelmaterial für Weihnachtskarten oder das Versprechen, dass wir am Nachmittag ins Puppentheater fahren werden.

Ich glaube, damit ist er gut versorgt und der Nikolaus kam natürlich außerdem hier vorbei und hat das lang ersehnte Paket von den Großeltern abgeliefert – da ist der Junge jetzt erstmal bis auf weiteres im Tyrannosaurusglück.

 

Beim veganen Schokoweihnachtsmann sagt auch der Dino nicht „Nein“

Hattet ihr auch eine schöne erste Adventswoche?

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