Nähglück

Nun war es aber wirklich allerhöchste Zeit, dass meine Nähmaschine endlich wieder repariert zu mir zurück kam. Ich konnte es kaum noch abwarten, mich endlich meinen ganzen Nähprojekten widmen zu können. Los ging es dann mit einem Schwung Upcycling für eine frische Garnitur Haushaltshelferlein!


Aus alten, abgetragenen Shirts und Hemden zauberte ich so im Handumdrehen einen neuen Stapel Taschentücher und Serviettenlappen.

Für unterwegs durften es auch etwas größere Baumwolltüchlein sein. So gibt es in Zukunft noch weniger Müll, wenn wir unterwegs sind und mal was beim Bäcker auf die Hand kaufen oder dergleichen.

Nach dem Färben eines Schwungs fleckiger weißer Handtücher entstanden diese wunderbaren Schwammtücher für die Küche im Groß- und Kleinformat. Egal ob zum Abwaschen, Tisch abwischen oder Küche putzen: Ich bin wieder gut ausgestattet und die alten, schon recht abgewetzten Tücher wanderten in die Schublade mit Putzlappen für Bad & WC.

Mein Junge war auch ganz interessiert am Benutzen der Nähmaschine. Also widmete ich ihm genug Zeit und Ruhe, damit er sich mit dieser Arbeit vertraut machen konnte.

Anfangs ging es ihm vor allem darum, Zierstiche mit Motiv auszuprobieren und die Bedienung der Nähmaschine selbst immer unabhängiger durchzuführen.

Praktischerweise kann man bei der Maschine die Geschwindigkeit so runterstellen, dass es auch für kleinere Kinder mit geringer Verletzungsgefahr möglich ist, mit dem Fußpedal arbeiten zu lernen.

Später wollte G dann aber doch ein richtiges Nähprojekt angehen und so wurde aus einem alten Hosenbein ein feines, kleines Säckchen genäht.

Die Stoff-Fingerfarben kamen anschließend auch zum Einsatz und der Lütte war sehr zufrieden mit seinem Werk.

Mal schauen, ob ich es schaffe, für Weihnachten noch ein Paar Sets Schwammtücher zum Verschenken zu machen. So ein kleines DIY Starter-Set für ein müll-reduzierteres Leben wäre doch mal eine angenehme Alternative zum allgegenwärtigen Konsum- und Geschenkewahnsinn, oder was meint ihr?

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