DIY: Veganes Eis am Stil

Zum Sommergeburtstag des Sohnemanns hatten wir unser eigenes Eis vorbereitet. Und weil das so super einfach ist und auch super lecker, kommt hier eine kleine Fotostrecke, um euch zu euren eigenen Kreationen zu inspirieren.



An unserem Marktstand hatte ich bei den Beeren tüchtig zugelangt. Denn egal, ob roh genascht, im Müsli, im Törtchen oder Milchshake oder eben im Eis sind sie doch immer wieder ein gesundes Highlight. Nachdem ich im letzten Jahr beim Wwoofing selber mal Himbeeren für den Verkauf gepflückt habe, ist mein Verständnis für das Preis-Leistungs-Verhältnis übrigens ein völlig anderes. Der Zeitaufwand ist schon enorm gewesen für eine Pallette voller Schälchen.

Weitere Zutaten könnten sein:

  • Kokosmilch, Sojajoghurt und Sojamilch für die Basis. Insgesamt ca. 250ml, in jeder beliebigen Relation.
  • Wenn gerade überreife Bananen zur Hand oder schon im Tiefkühler sind – rein damit. Die können die anderen Zutaten (oben) ergänzen oder ersetzen.
  • Süße nach Wahl, bei uns heute 1 EL Agavendicksaft (obwohl der ja so furchtbar ungesund sein soll.)
  • Aromen nach Vorlieben z.B. Vanille, Zimt oder funky Experimente mit Ingwer, Cardamon etc. sind möglich.


Alle Zutaten bis auf die Beeren habe ich fein gemixt. Die Menge hängt natürlich letztendlich von der Größe eurer Eisformen ab. Ich habe außer den 6 Eis am Stil noch ein paar kleine Silikonformen benutzt. Die eignen sich bestens für Eispralinen zum Zwischendurchnaschen.

Für ein optisch ebenfalls überzeugendes Ergebnis habe ich die etwas zerdrückten Beeren und Eismasse im Wechsel eingefüllt. Dadurch kommen so herrliche Farbkleckser zustande. Die letzte Schicht ist wieder Füllmasse für einen glatten Abschluss unten.

Ich bin immer noch ganz begeistert von unseren Formen aus Edelstahl, die ich mir vor drei Jahren gegönnt hatte. Natürlich lagen sie in der allerletzten Umzugskiste, in der ich sie gesucht habe!!! (Meine Listenführung war anscheinend nicht akkurat genug.) Der Fund führte dann zum kleinen, großen Jubelschrei meinerseits. So ein Auspacken nach über einem Jahr ist ein bisschen wie Weihnachten und Geburtstag zusammen.
In der Regel ist das Eis so nach 6 Stunden essbereit. Bei kleineren Formen geht’s entsprechend schneller. Aber ich wollte auf Nummer sicher gehen und bereitete das Eis lieber schon einen ganzen Tag vorher vor.

Wer mag, kann dem fertigen Eis auch noch eine Schokohaube verpassen. Dafür habe ich einfach Zartbitterkuvertüre (weil vegan) im Wasserbad angeschmolzen und das Eis hinterher eingedippt.

Für kleinere Kinder kann man übrigens die Formen nur bis zur Hälfte füllen, dann ist der Stiel länger und die Eisportion kleiner, dadurch ist sie auch viel leichter fest zu halten. Und so sieht unser Raketen-Kokos-Banane-Joghurt-Waldbeereis dann am Ende aus:

I say: Yummy!


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