Buchstaben, Zahlen und Zeitverständnis

Der Sommer schreitet voran und damit rückt auch der fünfte Geburtstag unseres Sohnemannes unaufhaltsam näher. Seit einigen Wochen habe ich bei ihm ein deutlich gesteigertes Interesse an Schriftzeichen und an Zeitbegriffen beobachtet und betrete damit wieder mal Neuland als Mama.

Auch wenn wir die Einschulung am liebsten noch ganze zwei Jahre abwarten würden (was je nach Bundesland schwierig bis gar nicht durchzuboxen sein wird), habe ich inzwischen ein ganz gutes Gefühl, ihn bei diesen Lernprozessen etwas aktiver zu fördern. Das liegt daran, dass er es selbst soviel stärker einfordert und natürlich am fortschreitenden Alter.

Zwar versuche ich grundsätzlich, die kognitiven Aktivitäten im ersten Jahrsiebt nicht zu sehr zu forcieren, aber ein bisschen Unterstützung beim Verstehen der Buchstaben- und Zahlenwelt darf es so kurz vorm fünften Geburtstag dann doch schon mal geben.

Zum Beispiel versucht G zu begreifen,  wie lange es bis zu diesem Ereignis noch hin ist. Dafür habe ich ihm jetzt einen Abstreich-Kalender gemalt und nun darf er jeden Tag ein Kästchen abhaken. Mittwoch und Sonntag markiere ich noch mal extra, da dies weiterhin unsere Tage mit klaren Ritualen sind.  Mittwochs ist Filmetag und G darf abends ein Stündchen Filme anschauen, sonntags ist Streichkacke-Tag, da essen wir nämlich Nussnougatcreme zum Frühstück.

Eine weitere Sache, die G gerade besonders fesselt, ist die Uhrzeit. Nach ein paar Wochen ungebrochener Neugier habe ich ihm jetzt eine kleine Übeuhr gebastelt und wir sprechen über die Zahlen, die Zeiger und ein wenig auch schon die Zeiten.

Beim Thema Lesen und Schreiben lasse ich den Lütten weiterhin alleine ausprobieren. Er eignet sich von alleine ein paar Buchstaben an, versucht sie zu schreiben und manchmal will er, dass ich ihm etwas Bestimmtes aufschreibe. Dann diktiert er mir etwas in die Feder und „liest“ es hinterher wieder vor.

Ich finde es total spannend, ihm beim Wachsen und Lernen zuzusehen und hoffe, dass mein Maß an Förderung das Passende für ihn ist.

Und wie haltet ihr das mit euren Kindern? Unterstützt ihr das mentale Lernen aktiv oder findet ihr es zu früh, vor der Schule damit anzufangen?

Und hat jemand vielleicht gute Tipps, um die Einschulung mit vollen sieben Jahren durchzusetzen?

 

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