Ein Ausflug „Unter Tage“ und ein Salzexperiment

Wart ihr schon mal in einem Bergbaumuseum? Das ist wirklich ein Erlebnis, kann ich euch versichern! Allerdings sollte man keine klaustrophobischen Tendenzen aufweisen, sonst wird der Spaß ganz schnell zum Stress.

Allein schon die Ausstellungshallen im Sauerländer Besucherbergwerk fand ich gelungen und sowohl für große als auch kleine Besucher_*innen interessant. Aber das war erst der Anfang eines unvergesslichen Ausfluges.

Die Arbeitswelt der Bergleute der letzten Jahrhunderte hat mich auf verschiedenen Ebenen berührt und beeindruckt. Ich liebe es, in frühere Zeiten und Lebenswelten einzutauchen und frage mich dabei, wie das Selbstverständnis und die Lebensqualität der Menschen damals wohl gewesen ist.

Besonders eindrucksvoll war die Fahrt in den Berg in einer Originalbahn aus den 60er Jahren. Immer dunkler und immer unheimlicher wurde es mit jedem weiteren Meter unter Tage.


Meine Dankbarkeit für unsere eigene Situation und Lebensrealität durchströmte mich heiß, als ich mir vorstellte, ICH müsste hier jeden Tag in den Schacht fahren und für viele Stunden diese Knochenarbeit verrichten. Ohrenbetäubenden Lärm, gefährliche Sprengungen und kompletter Tageslichtmangel inklusive.

G war auch ziemlich fasziniert vom Untergrund. Besonders die riesigen Maschinen und die Bodenschätze selbst weckten sein Interesse. In dem kleinen Souvenirheftchen aus dem Museumsshop fanden wir eine Anleitung zum Züchten von Salzkristallen Zuhause.

Hier haben wir also einen Esslöffel Salz in einem Glas Wasser aufgelöst und einen Bindfaden darin platziert. Mal sehen, ob wir lange genug an diesem Ort verweilen, um die ersten Kristalle entstehen zu sehen.

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