Biersaufen für einen Heißluftkollektor

In den letzten zwei Wochen wurde hier überdurchschnittlich viel Dosenbier getrunken (nicht von mir, ich trinke nämlich gar keinen Alkohol). Denn unser Gastgeber wollte mal ausprobieren, ob sich daraus vielleicht ein Kollektor für Sonnenwärme zaubern lässt.


Bisher sieht das Ding erstmal nur super cool aus, ob es auch funktional ist und jemals zum Einsatz kommt, ist bei dieser Art Projekt in der Künstlerresidenz eher zweitrangig,  glaube ich. Insofern zeige ich euch das Ganze auch besser nicht in der Kategorie Nachhaltigkeit, denn die hab ich hier – zumindest bisher – bei dem ganzen Dosen kaufen und leeren noch nicht so wirklich gesehen.

Die Deckel abzukriegen war eine eher undankbare Aufgabe und T hatte entgegen der Bitte des Hausherrn keine Lust,  mit den Kästen auch gleich in Serie zu gehen. Gerade auch, weil Sinn und Zweck hier so unklar blieben. Ein Kollektor reichte ihm also völlig als Arbeitsauftrag.

Mal abgesehen von dem fraglichen Nutzen, ist die Verarbeitung immens zeitintensiv gewesen. Aber mein Mann mag ja eigentlich alles, was mit Holzbearbeitung zu tun hat, ganz gerne.

Der Kasten ist selbst gebaut und besitzt eine Glasscheibe im Klapp-Deckel. Die Runden Ausschnittscheiben bilden jetzt übrigens eine nette Ergänzung zu den sonst rein eckigen Bauklötzen, die wir G aus der letzten Feuerholzladung zur Seite gelegt haben.

Zum besseren Erwärmen kam dann noch eine Schicht schwarze Sprühfarbe auf die Dosen drauf. Hmmmm. Najaaaaa.

Gut für die Umwelt?  Erstmal nicht, würde ich meinen. Und die Frage, wie die warme,  nach oben steigende Luft nun vom Dach ins Haus runter transportiert werden soll, bleibt auch noch ungeklärt.

Aber wie gesagt: Optisch macht der fertige Kollektorkasten echt was her. Da hat mein Mann sich doch künstlerisch verewigt im Künstlerhaus, würde ich meinen.
Vielleicht schafft die Installation es ja wenigstens in die Galerie im Erdgeschoss!

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