Soziale Nachhaltigkeit – ein Samenkorn in meiner Seele

Fragen. Zweifel. Ungewissheit. Gehen wir es vielleicht wirklich total verkehrt an? Ist es dumm, unser persönliches Glück in einem so künstlichen Konstrukt wie einer isolierten Gemeinschaft zu suchen?  Und was ist mit den anderen 7? 8? Milliarden Menschen, wie viele sind es eigentlich inzwischen?

Möchte ich mir eine heile Realität erschaffen, die für 99,9% der Bevölkerung dieser Welt für immer unerreichbar und utopisch sein wird?

Oder will ich doch Teil des Ganzen bleiben und das beste heraus holen, was in unserer modernen Lebenswelt möglich ist. Mit der kleinen, aber feinen Chance MEHR Leute damit zu erreichen, MEHR Menschen ein kleines bisschen glücklicher leben zu lassen,  MEHR Aufmerksamkeit zu erregen, aus der Folgeprojekte geboren werden können.

Seit einigen Tagen kreisen meine Gedanken um einen Plan B, eine Alternative zur Kommune in ländlicher Idylle.

Es geht dabei um gemeinsames Wohnen,  Mehr-Generationen-Haus, Integration besonderer und anders benachteiligter Menschen.

Es geht um Begegnung und Austausch und Gemeinschaft und Lebensfreude und Nachhaltigkeit und Umweltschutz und informelles Lernen und so vieles mehr.

Es fühlt sich groß an. Aber meine neuen Ideen fühlen sich immer erst mal groß an. Das heißt noch nichts.

Es brennt mir unter den Nägeln, ein Konzept auszuarbeiten. Ein richtig, richtig gutes Konzept. Und dann würde ich das am liebsten in den Universumsverteiler feuern und sehen, was passiert.

Ob etwas passiert. Und ob aus einem Traum, der sich in meinem Innern mehr und mehr abzeichnet, eine Realität erwachsen kann, die größer ist als alles, was ich mir sonst so in meinem Leben vorgenommen habe… Cool wär’s ja.

 

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