Water only: Ich kapituliere

Ich mag nicht mehr. Nach siebeneinhalb Wochen No-Poo, vier Roggenmehlkuren, einigen Essigspülungen und einer unendlich großen Anzahl von Bürstenstrichen durch das fettige Haar gebe ich auf.

Meine Kopfhaut hat sich überhaupt kein winziges bisschen verändert (vom latenten Dauerjuckreiz mal abgesehen).

Nichts von Anpassung der Talgproduktion zu spüren. Das Haar fühlt sich blöd an, sieht unerfreulich aus und die Pflege geht mir auf den Keks. Besonders weil überhaupt kein Effekt zu bemerken ist.

Einen Versuch war es wert. Aber ich breche hiermit das Selbstexperiment ab und freue mich über die Maßen darauf, morgen früh zur Shampooflasche zu greifen.

Seufz.

Hier das Selbstexperiment im Überblick

2 Replies to “Water only: Ich kapituliere”

  1. Hast du schon mal Festes Shampoo ausprobiert? Da gibt es verschiedenes manches nachhaltiger als anderes. Ich finde die waschwirkung von festem Shampoo oder Seife ist auf jedem Fall mit Shampoo vergleichbar aber es entsteht kein Plastikmüll, weil die meisten Haarseifen in Pappe verpackt sind.
    LG
    Julia

    1. Liebe Julia,
      danke für deinen Kommentar! Ich habe anderthalb Jahre meine Haare nur mit selbstgemachter Haarseife gewaschen (die gute gekaufte fand ich auf Dauer zu teuer), ggf. mit Essigspülungen nachbehandelt. Auf Reisen wollte ich nun mal ganz ohne alles auskommen, aber irgendwie ging mir nach acht Wochen die Motivation aus. Ich werde sicher wieder auf die bewährte Methode zurück greifen, wenn wir irgendwann „angekommen sind“.
      Alles Gute, Jitka

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