Water only: Schlimmer wird’s nimmer

Mittlerweile lebe ich seit knapp 4 Wochen, ohne Shampoo oder Seife an meine Haare zu lassen. Besserung ist zwar nicht direkt in Sicht, aber eine gewisse Gewöhnung setzt langsam ein. Also eine Gewöhnung meinerseits an den Ist-Zustand, meine ich.

Die Optik schwankt massiv von Tag zu Tag und je nachdem, ob ich gerade gebürstet habe (was ich zwischendurch nicht so akribisch getan hab) und ob ich mit feuchten Haaren ins Bett gegangen bin oder nicht. Das kenn ich aber auch von früher schon.

Woche 3 Tag 4

Insgesamt habe ich den Eindruck, dass ich einen gewissen Zenit erreicht habe. Es ist erträglich, wird weder besser noch schlechter.

Leider habe ich mehr sichtbare Schuppen auf der Kopfhaut. Ich denke, es sind Talgreste, die ich hin und her schiebe. Das Bürste-Reinigen ist nicht so einfach. Weder die Plastikbürste, die ich zum Vorkämmen benutze noch die Wildschweinbürste. Das Abpulen der Talgreste ist echt nervig und niemals vollständig, so scheint’s.


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Da wir momentan eher selten zum Duschen kommen (so 3 x die Woche ungefähr), bin ich froh, gerade in dem Haarexperiment zu stecken. Die Haare sind eh in einem Zustand, den ich liebevoll als suboptimal bezeichnen würde. Wären sie ein Faktor, um den ich mich sorgen müsste, würde mir der sporadische Zugang zu Duschräumen mehr Stress bereiten, schätze ich.

Langsam sehne ich aber doch den Tag herbei, an dem sich mein Haar an die neue Behandlung gewöhnt hat und mir wieder etwas lockerer um den Kopf wehen kann. Hallo, Woche 5!

Hier das Selbstexperiment im Überblick

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