Rot, Gelb, Orange, Grün. Die Farbenpracht der Kürbiszeit umgibt mich und ich staune einmal mehr über den Überfluss, den wir in unserer Lebensrealität für normal halten. Währenddessen breitet sich die lang herbei gesehnte Aufbruchstimmung in mir aus.

Die Spaziergänge im Wald sind begleitet von frischer Herbstluft. Pilze säumen die Wege, Kastanien fallen, Spinnenweben läuten den Altwe(i)bersommer ein.

Im Garten legt der Liebste eine Erdfeuerstelle an. Mit der Hitze lässt es sich dann auch noch gut bis abends draußen sitzen – an den regenfreien Abenden zumindest.

Mit dem Jungen verbringe ich mehr Zeit gemeinsam in der Küche, besonders Teig kneten, macht ihm viel Freude.

Stockbrot gelingt doch immer und schmeckt super lecker, oder? Ich mache den Hefeteig am liebsten mit Olivenöl, Knoblauch und Rosmarin.

In zwei Tagen könnte es tatsächlich wieder los auf Reisen gehen. Ich kann es irgendwie noch nicht recht glauben, dass unser Reisemobil nach fast 8 (!) Wochen Reparaturphase wieder einsatzfertig sein soll.

Ist die Mücken-, Bremsen-, Zeckenzeit eigentlich vorbei jetzt? Oder kriegen wir die im Süden auch noch so mal heftig ab wie im Sommer hier!? Wir werden sehen…

Komfortzone adé, du hast mich lange genug wieder in deinen festen Armen gehalten. Ich gab dir viel Gegenwehr, aber es war ein ewiger Kampf mit dem Überfluss, den Verlockungen und Bequemlichkeiten.

Ich sage dir mit Freuden erneut Lebewohl. Das einfachere, genügsamere Leben, das zu suchen ich auszog, es wartet schon auf mich.

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