Selbstexperiment: Water only

Vor unserem Aufbruch hatte ich es ja schon geschafft, im Badezimmer so einiges in Sachen Nachhaltigkeit zu verändern. Unterwegs hatten wir aber vorläufig wieder auf konventionelle Körperreinigungsmittel zurück gegriffen, also ein (möglichst Mikroplastik-freies) Duschgel für alles (Haut, Hände, Haare).

Aber der Plan, den ich für meine Haare hatte, sah eigentlich anders aus: Ich wollte mich schon längst an das Entwöhnen von Seifenstoffen für meinen Kopf gewagt haben, aber ich fürchte, die Komfortzone hatte mich wieder eine ganze Weile in ihren fiesen Klauen.

Aber jetzt ist Schluss mit Hinausschieben und Ausreden. Heute ist Tag 1 meines Selbstexperiments Water only, in Nachhaltigkeitskreisen auch als No-Poo (also No-Shampoo) bekannt. Mein Equipment: eine Wildschweinborstenbürste fraglichen Ursprungs aus meiner vor-veganen Zeit und Roggenmehl sowie Apfelessig als Geheimwaffen in der größten Not…

Ich werde nun so regelmäßig wie möglich darüber berichten, wie sich mein liebes Haupthaar und meine Kopfhaut ohne jegliche Waschsubstanzen anfühlen und wie sie aussehen bzw. riechen werden.
Wünscht mir Durchhaltekraft (und tolerante Mitmenschen)!

Woche 1 Tag 1

Gesamtansicht:

Kopfhaut:

Spitzen:

Hier das Selbstexperiment im Überblick

Links:

Utopia
Erfahrungsbericht von Sina

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