Osterwochenende – Bildernachlese

Ein fröhlich entspanntes Osterwochenende liegt hinter uns. Nachdem wir am Gründonnerstag mit den Familien aus unserer ehemaligen Piklergruppe unseren persönlichen Brunchrekord (von 10 bis 18 Uhr) erreicht und am Karfreitag Klarschiff auf dem Balkon gemacht hatten, genossen wir danach einen Anflug von friedlicher Faulheit und sonnigen Frühlingsgefühlen daheim. Unser Kind war derweil schwer beschäftigt mit allerlei künstlerischem Schaffen, was ich mit Freude festgehalten habe.

Das eigene Brot zu backen kostet uns mittlerweile kaum noch Überwindung. Das war vor einigen Monaten noch ganz anders. Backen ist neben Nähen und Bügeln eine Tätigkeit, die ich inzwischen voll und ganz als Gewohnheit etabliert habe. Ich wünschte, ich könnte dasselbe über meine Morgengymnastik behaupten, seufz.

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Unsere Auswahl an selbst gemachten, veganen Aufstrichen wächst langsam, aber stetig. Neuen Schwung für meinen Weg zum Veganismus habe ich übrigens gerade bekommen, als ich in ein paar ruhigen Minuten in Marsili Cronbergs „Wie ich verlernte, Tiere zu essen“ reinlas. Das Selbstbelügen hat nun endgültig ein Ende (von wegen, dass es (Bio-)Milchkühen und deren Kälbern entscheidend besser gehen würde, als ihren zur Schlachtung gehaltenen Artgenossen) und ich habe das Gefühl, der lang herbei gesehnte Moment des Schalter-Umlegens ist gerade in meinem Hirn und Herzen im Gange.

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Das großelterliche Weihnachtsgeschenk kam ausgiebig zum Einsatz.

Auch Schneiden und Kollagen kleben fand eine Weile Anklang.

Ich selbst habe währenddessen eine kleine Kollage zum Thema „Mein Traumhaus in Neuseeland“ geklebt. Wenn man schon seinem Kind die Möglichkeit einräumt, seine Kreativität zu entfalten, wäre es ja verschenkte Zeit, die eigene Kreativität außen vor zu lassen, oder?

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Und so sind die wenigen Werbe-Kataloge, die wir hier ins Haus bekommen, noch zu etwas nutze. Allerdings habe ich auf meine To-Do-Liste gesetzt, zeitnah alle noch aktiven Katalogsendungen zu stornieren. Das ist mehr als überfällig.

Gemalt wurde dann mehrfach und mit unterschiedlichen Materialien. Mit den Wasserfarben war Sich-selbst-Bemalen und Handabdrücke machen der Renner.

Das ging mit den Plakatfarben nicht so gut, aber G hat es akzeptiert und blieb schön auf seinem Papier mit dem Pinsel.

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Ich selbst habe auch mitgemalt. Wie immer ein zentrierendes Erlebnis kann ich nur sagen. Ohne Kind würde ich mir wahrscheinlich nicht die Zeit nehmen, so in diese Arbeit zu versinken…

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Farben mischen, den Pinsel spielen lassen, Gedanken abschalten…

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Das Gleiche gilt fürs Kneten. Genial beruhigend und absolut sinnlich. Die türkise Knete haben uns übrigens liebe Freunde mitgebracht.

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Danke, T! Das geschmeidige Zeug erfreut sich hier großer Beliebtheit.

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Achja, und der Balkon ist jetzt endlich entrümpelt und wieder einigermaßen vorzeigbar. Erste Gewürzkräuter zogen versuchsweise ein. Basilikum, Petersilie, Schnittlauch… Je nach Wetter bleiben die Pflänzchen aber erst noch ein paar Tage in unserer Küche stehen, bevor wir sie endgültig nach draußen umziehen lassen.

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Dank G´s tatkräftiger Unterstützung haben Pflanzen…

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…und Gulli auch genügend zu trinken bekommen.

Ostereiersuche gab es dann auch noch bei den Großeltern…

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…und zu guter Letzt fand ich diese Kinderspur auf unserem Jahreszeitentisch. Ich selbst wäre mit meinem abgestumpften Erwachsenenhirn nie auf die Idee gekommen, den Regenbogen derartig anzuordnen!

Und wie habt Ihr die Feiertage verbracht? Ging es bei Euch auch entspannt oder eher hektisch zu? Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche!

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