Advent zu End´ und Weihenacht

Die letzten Tage vor Weihnachten waren geprägt von den letzten Vorbereitungen auf das Fest. Es musste ein Hamstereinkauf erledigt, das Essen für das Mitfeiern bei unseren Nachbarn vorbereitet und die letzten Geschenke eingepackt werden. Ganz normales Vorweihnachts-Chaos also, oder?

T musste bis einschließlich 23.12. voll arbeiten, also blieb der Großteil der oben genannten Aufgaben an mir hängen. Da der Kinderladen schon zu hatte, bekam ich also mehr oder weniger tatkräftige Unterstützung vom Nachwuchs. Zum Glück hatten die Elfen noch ein paar Asse im Ärmel, um ihn in diesen letzten geschäftigen Tagen auf Trab zu halten.

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Es wurde eifrig geklebt – an dieser Stelle ein liebes Dankeschön an Anna von den Eltern vom Mars für diese Idee!

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… mit buntem Spielmais hantiert und ins Arbeiten mit Handfeger und Schippe vertieft.

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Und dann war es auch schon so weit: Der Heiligabend verlief in herzlicher Runde und stellte eine schöne Abwechslung in unserem intensiven Mama-Sohn-Kosmos der letzten Tage dar. Abends kam T nach Hause, als G schon schlief, also fand unsere Familien-Bescherung wie geplant am Morgen des 1. Weihnachtsfeiertages statt.

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Von uns gab es ein großes Bauset für eine Murmelbahn aus 2. Hand. Für die Eltern (also uns) schon mal das perfekte Geschenk, wir waren an diesem Tag immer abwechselnd am Bauen, während G die eine oder andere Kugel kullern ließ und schließlich unser Bauwerk mit großer Freude zum Einstürzen brachte.

Aber wie heißt es so schön? Das Kleinkind muss erstmal 100 Türmchen umschmeißen, bis es selbst das erste aufbauen kann? Ich fürchte, das Gleiche gilt für den Bau von Murmelbahnkreationen…

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Am 26.12. trafen wir uns dann mit meinen Eltern und Bruder, das Geschenk von den Großeltern passte gerade so ins Auto – und ich nur mit viel Verrenkung noch daneben, bzw. darunter-hinter-nebendran.
Dafür hat G jetzt endlich eine großflächige Tafel, die alte, die wir vom Sperrmüll mitgenommen hatten, hat nun wirklich ausgedient.

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Am Tag darauf kamen dann noch die anderen Großeltern angereist und wir verbrachten einen entspannten Sonntag zu Hause mit Hefezopf und „Ma-mi-laa-di“!!! (mit Betonung auf „laa“)

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Das Rezept habe ich hier entdeckt und war sehr zufrieden! Statt einen Vorteig anzusetzen, habe ich einfach eine Tüte Trockenhefe benutzt und konnte den Teig direkt kneten und gehen lassen.

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Nun kehrt also langsam wieder etwas Ruhe ein und wir werden den größten Teil der angebrochenen Sylvesterwoche in einem kleinen Anthro-Öko-Dorf bei Berlin verbringen. Fern ab von Funknetzen und Sylvesterkrachern wird es hoffentlich ein gemütliches und ruhiges Jahresende für uns geben. Dies bekommt schon langsam Tradition, ist es doch das dritte Jahr in Folge, dass wir nun mit Freunden dorthin reisen und die letzten Tage des alten und die ersten Tage des neuen Jahres gemeinsam genießen können.

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Ich wünsche Euch allen von Herzen, dass Ihr ebenfalls gut ins neue Jahr gelangt, ein spannendes Jahr wird es für uns auf alle Fälle. Und wie sieht es bei euch aus? Habt ihr auch große Pläne für 2016 oder geht es langsam und stetig weiter für Euch?

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