Weihnachtsplätzchenduft

Das obligatorische Plätzchenbacken: wir kommen nicht drum herum. Wollen wir auch gar nicht, denn ich liebe einfach dieses wohlig-warme Gefühl, welches frischer Plätzchenduft aus dem Ofen in Sekundenschnelle herbei zaubert.

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Unsere Elfen waren schon den ganzen Morgen total aufgeregt. Aber sie mussten sich noch bis zum Nachmittag gedulden, bis G von seinem Mittagsschlaf erwacht ist.

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Zwei der kleinen Helferlein konnten es nicht abwarten und haben schon mal ein bißchen im Mehl herum gerührt. Das ist sicher der Grund, warum G später der Meinung war, er müsste auch tüchtig im Mehl herum rühren und dieses großzügig auf dem gesamten Küchenfußboden verteilen. Inzwischen bin ich mit wachsendem Verständnis auf Seiten des Kindes in Sachen Essen und Lebensmittel eher streng geworden (kein Vergleich zu seinen großen Chaos-Orgien im 1. und 2. Lebensjahr). Geworfen und runter geschmissen wird vom Tisch eigentlich nichts, was noch essbar ist. Aber in diesem Fall habe ich eine Ausnahme gemacht. Schließlich sollte bei der Aktion der Spaß im Vordergrund stehen und ich wollte ja auch ein bißchen was schaffen, damit ich am Ende nicht auf dem ganzen unausgestochenen Teig sitzen bleibe.

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Neben wildem Mehlgeschmeiße wurde aber tatsächlich auch ein wenig geknetet, ausgerollt und ausgestochen. Und selbstverständlich mehr Keksteig genascht, als Mami lieb war. Hier das Rezept zum Selbstbacken:

Man nehme 100g Zucker, 150g Butter und ca 350g Mehl (evtl. noch etwas mehr, bei mir war der Teig anfangs noch etwas zu klebrig)
Dazu kommt ein Ei, 1 Packung Backpulver, etwas Zitronenschale und wahlweise eine halbe Tasse Kakaopulver.
Es sei empfohlen, alle Zutaten vorher kühl zu stellen und den Teig so kalt wie möglich zu verarbeiten. Nach dem erfolgreichen Zusammenkneten aller Zutaten stelle ich das Ganze lieber nochmal 30-45 Minuten in den Kühlschrank. Mürbeteig lebt von seiner kalten Teigtemperatur.

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Die Kekse können mit Eigelb und allerlei Streuselzeugs verziert in den auf 180°C vorgeheizten Backofen geschoben werden und sind innerhalb von 10-12 Minuten knusprig fein zum direkten Verzehr geeignet. Aber Obacht: nicht die Zunge verbrennen!

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