Gemüse im Anmarsch!

Auch wenn wir schon seit einigen Wochen unser eigenes Gemüse nach Hause tragen dürfen, freue ich mich jedesmal aufs Neue, wenn ich mit vollen Händen vom Acker nach Hause komme. Jede_*r sollte so ein kleines, grünes Selbstversorger-Domizil zur Verfügung haben, finde ich! Zeit und Kraft sind hier bestens investiert, das Ernten und Essen der eigenen Erträge erfüllt mich mit innerer Freude und Dankbarkeit.

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Der Kleine hat sich auch an den Rhythmus gewöhnt. Hier draußen macht er herrlich lange Mittagsschlaf und danach habe ich Zeit für ihn, um die Umgebung gemeinsam zu erkunden und die Natur zu bestaunen.

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Inzwischen hatten wir reichlich Zuckerschoten, Salat, Spinat, Zucchini, Lauch, Zwiebeln, Mangold, Fenchel und Petersilie auf dem Teller. Dazu kamen nun auch noch Kartoffeln und Rote Bete.

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Noch reifen dürfen in den nächsten Wochen Kohlrabi…

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… der goldgelbe Mais…

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… die Physalis…

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… sowie Tomaten, Gurken, Bohnen, Paprika, Kürbis, Pastinaken, Brokkoli und Karotten.

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Ich träume vom eigenen Land, von Arbeit im und am eigenen Haus und Garten. Ich träume von einer um sich greifenden, wachsenden Veränderung der Lebensbedingungen für alle Menschen auf dieser Erde. Hin zu einem Miteinander, Füreinander. Respekt vor der Erde, die uns nährt. Mitgefühl mit unseren menschlichen und tierischen Mitbewohnern. Reichlich gesunde, frische Lebensmittel für jeden. Transport und Lagerung in wieder verwendbaren Behältnissen, anstelle von Tonnen um Tonnen Plastikmüll. Wir Menschen konnten das doch mal. Oder etwa nicht? Wieso haben wir uns nur so schrecklich im Konsumwahn verloren, dass mir die natürlichste, simpelste Sache der Welt – das eigene Essen zu beschaffen – wie der größte Luxus erscheint?

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