Ungiftige Fingerfarben für die Kleinsten

Wie ich schon anklingen ließ, sehe ich mein Kind als kreatives Wesen, welches seine eigenen Interessen und Leidenschaften noch ausbilden muss. Um ihm die Möglichkeit hierzu zu geben, biete ich G regelmäßig künstlerische Aktivitäten an. Eine der ersten waren die selbst gemachten essbaren Fingerfarben, welche mit allen Sinnen erfahren werden können, lange bevor man zu Wachsmaler oder Buntstift greift.

Das Rezept ist schön simpel (das sind mir die Liebsten). Man nehme:
2 Tassen Maisstärke
1 Tasse kaltes Wasser
4-5 Tassen kochendes Wasser
Lebensmittelfarbe

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Zuerst vermenge man die Stärke und das kalte Wasser und gebe dann nach und nach das kochende Wasser dazu. Man muss die ganze Zeit gut rühren und kann quasi zusehen, wie der unansehnliche Klumpen zu einer angenehmen Konsistenz verarbeitet wird.

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Je nach Anzahl der gewünschten Farben, sollte man die Grundmasse schon mal auf einzelne Gläser verteilen, bevor man dann die Lebensmittelfarbe hinzu gibt.

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Und dann kann es auch schon los gehen. Wer denkt, der Aufwand lohnt sich nicht für ein Kind, der lade sich einfach ein, zwei Artgenossen für den Nachwuchs ein und schon ist eine bunte Manschpartie vorprogrammiert. Man sollte darauf gefasst sein, selbst bemalt zu werden und kosten zu müssen. Aber beides ist gut zu ertragen, vor allem angesichts des Spaßfaktors bei den Kindern.

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Schön ist, dass es ziemlich billig ist, bei Papierverpackung der Farbe auch kein Plastik produziert wird und die Kinder ungehemmt manschen und die Farbe in den Mund nehmen können. Je nach Menge hat man noch 1-2 Tage die Spuren der Farbe auf der Haut, das ist vielleicht für manchen gut zu wissen, falls es Pläne an den nächsten Tagen gibt, für die eine grüne Mundregion eher unpassend sein könnte. Viel Spaß beim Ausprobieren!

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