Rezept für der Welt beste Hollerküchlein

Letzte Woche haben wir gemeinsam mit den Großeltern frische Holunderblüten gesammelt. An der Havel gibt es da einige schöne Plätze, aber die Saison ist auch noch nicht vorbei. Also versuchen wir vielleicht nächstes Wochenende auch nochmal im Grunewald unser Glück.

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Die Holunderbüsche riecht man schon aus der Ferne und das Herz schlägt sogleich höher, wenn die hübschen, grünlich-gelben Blütendolden ins Blickfeld treten. Das Aroma ist am intensivsten, wenn man die Blüten zur Mittagszeit an einem sonnigen Platz aberntet.

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Sind die Blüten einwandfrei und ohne großen Lausbefall, kann man sie auch direkt so verzehren. Beim Waschen in stehendem Wasser verlieren sie aber nur wenig an Geschmack und so war es uns heute, gerade in Hinblick auf den Kleinen, doch lieber sie kurz abzuspülen.

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Die Blüten ließen wir auf einem sauberen Tuch abtropfen und haben sie dann jeweils einmal in den Pfannkuchenteig eingetaucht.

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Dann ging es hinein ins Rapsölbad. Zwei bis drei Minuten fritieren, bis das Küchlein goldbraun wird.
Hinterher nochmal kurz auf Küchenpapier legen und schließlich mit Puderzucker auf dem Teller anrichten.

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Jetzt ist noch Holunderzeit, also raus mit euch und holt euch den Blütenschmauß nach Hause!

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