Haushaltshilfe mal anders

Manchmal werde ich gefragt, wie ich mit einem kleinen Kind überhaupt meinen Haushalt geregelt bekomme. Um ehrlich zu sein, gelingt mir das -wie so vielen anderen Müttern sicher auch- mal besser und mal schlechter. Aber eines ist sicher: Dadurch, dass ich G von Anfang an in die Hausarbeit mit einbezogen habe, komme ich meistens ganz gut zurecht.

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Einerseits ist er zufrieden, weil er beteiligt ist und eine Aufgabe hat. Andererseits erhalte ich dadurch etwas Zeit, die wichtigsten Dinge zu erledigen.

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Ich staune immer wieder, wieviel so ein kleines Kind schon begreift und zu welchen Tätigkeiten es fähig ist, wenn man ihm die Gelegenheit dazu gibt.

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Es lernt dadurch, mit den Gegenständen des Alltags umzugehen und einen Beitrag zum Wohlbehagen der eigenen Familie zu leisten. Beides wichtige Schritte auf dem Weg zu Eigenverantwortung und Selbständigkeit.

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Auch wenn die einzelnen Arbeiten dadurch häufig länger dauern, kommt man am Ende zu einem recht passablen Ergebnis. Und ich habe es lieben gelernt – diese Entschleunigung und Konzentration auf eine einzige Sache. Denn in Wahrheit lernt das Kind letztendlich kaum etwas von mir. Nein, ich lerne jeden Tag von meinem Kind, was wirklich wichtig ist.

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