Fahrradanhänger angekommen!

Mit dem gesünderen Lebensstil wollen wir natürlich nicht warten, bis wir irgendwann im Land unserer Träume angekommen sind. Deswegen gehen wir neben der Ernährungsumstellung nun auch unser Bewegungspensum und gleichzeitig unsere reguläre Transportmethode an: Wir werden eine Fahrradfamilie!

T fährt ja mittlerweile fast jeden Morgen mit dem Rad zu Arbeit. Für mich gab es da seit der Geburt von G noch nicht so viele Gelegenheiten, mein liebes Hollandrad auszuführen. Aber das wird sich ja jetzt ändern.

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Heute kam der Fahrradanhänger für G an. Es gibt mehrere Gründe, warum wir uns für einen Anhänger anstelle eines einfachen Fahrrad-Kindersitzes entschieden haben:

Da ich am häufigsten mit G unterwegs sein werde, sollte die Transportlösung in erster Linie für mich geeignet sein. T kommt sowieso mit allem klar, womit auch ich klar komme. So wie es aussieht, werde ich in diesem Leben wahrscheinlich keinen Balance-Wettbewerb mehr gewinnen (ich weiß, man soll nie „nie“ sagen) , aber zumindest im Moment geht Sicherheit absolut vor. Schließlich möchte ich samt Sohnemann am Straßenverkehr teilnehmen, da brauch ich keine selbstüberschätzenden Experimente.

Und zweitens schleppe ich regelmäßig jede Menge Zeugs mit mir durch die Gegend. Angefangen bei Wickelutensilien und Picknick für den Kleinen, über meine eigene Verpflegung, bis hin zu Ackergeräten, Einkaufstüten und dergleichen mehr.

Da fiel unsere Entscheidung dann recht bald auf den Anhänger. Schön leicht sollte er sein, qualitativ hochwertig, unter möglichst fairen Arbeitsbedingungen hergestellt etc.

Wir sind dann nach einiger Recherche bei einem deutschen Hersteller gelandet und der Anhänger macht auf den ersten Blick auch einen super Eindruck. Ich werde bald von meinen Erfahrungen in der Praxis berichten.

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G war natürlich hin und weg. Schrauben, Muttern, Werkzeug. Er war kaum zu bändigen. Irgendwie hat T es dann mit viel Zureden und ein paar kleinen Ablenkungsmanövern doch geschafft, das Gefährt wirklich zusammen zu bauen. Oma und Opa waren auch dabei und haben tatkräftige Unterstützung geleistet.

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Ist es nicht immer wieder ertstaunlich, wie wenig Spielzeug Kleinkinder tatsächlich benötigen? Die Gegenstände des Alltags, die echten Werkzeuge und Utensilien sind es, die sie begreifen müssen. Deren Handhabung nachahmen, selbst experimentieren und erproben, was man noch alles damit anstellen kann. Und diese Empörung, diese Verzweiflung, wenn wir ignoranten Erwachsenen versuchen, sie davon abzuhalten oder ihnen ein nutzloses Spielzeug anbieten wollen anstelle der Gegenstände der realen Welt. Wir müssen hier wirklich inne halten, die Arbeit der Kinder wert schätzen, ihnen wo immer möglich Raum geben, ihre Umgebung zu verstehen, beherrschen zu lernen, zu erobern. Ich gebe mir redlich Mühe, mein Kind hier zu unterstützen, damit es lernen kann, was es braucht, um unabhängig und selbständig zu werden.

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Ich freue mich schon riesig auf unsere erste Fahrradtour zu dritt! Und wie seid ihr unterwegs? Mit dem Rad, den Öffentlichen, zu Fuß oder braucht ihr oft das Auto?

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