Ackerbegehung im Bauerngarten

Wie ihr kürzlich schon in meinem Erfahrungsbericht Zimmerbohne nachlesen konntet, bin ich noch ganz am Anfang auf meinem Weg zur Selbstversorgerin. Aber der Traum ist da und der Wille, ihn zu verwirklichen ebenfalls.

Wie herrlich, dass ich den Bauerngarten gefunden habe!

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Schon nach der ersten Ackerbegehung im März war klar: Wenn ich es überhaupt schaffen kann, mich in die Arbeit in Feld und Garten hinein zu fuchsen, dann hier und mithilfe dieser tollen Truppe.

Die Idee ist simpel und genial zugleich: Profis bereiten das Ackerland vor und setzen die ersten Samen und Jungpflanzen hinein. Dann übernehme ich als Pächterin Hacke und Rechen (symbolisch gesprochen) und darf von nun an meine Parzelle hegen und pflegen. Wie und wann und was ich da tue, erfahre ich auf den zahlreichen Workshops und per Newsletter, dem sogenannten Gartentelegramm. Das alles ist im Preis inbegriffen, ebenso ein großzügiges Sortiment an weiteren Samen und Pflanzen, die wir dann im Laufe der Saison selbst in den Boden bringen dürfen.

Ich freue mich schon riesig auf die Arbeit an der frischen Luft. Auf die Gemeinschaft mit den anderen Bauerngärtner_*innen. Auf das Ernten und Kochen mit selbst angebautem Biogemüse.

Und nicht zuletzt: G lernt hier von klein auf, woher das Essen stammt und wie viel Mühe es macht, bis es auf dem eigenen Teller landen kann. Ich hoffe sehr, dass mein kleiner Rabauke bei den regelmäßigen Ackerbesuchen gut mitmacht. Er bekommt selbstverständlich auch sein eigenes Gartenwerkzeug an die Hand, darf mit buddeln und in der Erde wühlen. Und je wärmer es wird, desto freier darf er sich dann auch mit dem selbst geschöpften Brunnenwasser vergnügen.

Demnächst kommt unser Fahrradanhänger an, dann verbinden wir das Schöne und Nützliche (Ackerzeit) mit dem Schönen und Gesunden (Radfahren).

Ich bitte das Universum inständig darum, dass ich mit dem Gemüseanbau zurecht komme. Und natürlich verzeihe ich mir selbst im Vornherein schon mal vorsorglich den einen oder anderen Garten-Fauxpas.

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Was denkt ihr über Selbstversorgertum und Stadtleben? Lässt sich das vereinen?

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