Wir bauen ein Kompost-Trennklo: Teil 3

Ich war ja nicht so ganz sicher, wie es mit dem geplanten Botschaftsgebäude* hier im Garten weiter gehen sollte, wenn wir erstmal allein vor Ort sind. Aber mein Männe ist weiterhin motiviert, die Arbeit fertig zu kriegen und einer der beiden derzeitigen Neuankömmlinge hatte auch Lust, ein wenig Hand mit anzulegen. Unser kleines Toilettenteam macht seine Sache also soweit ganz gut.

T´s ursprünglicher Baukollege ist ja Anfang dieser Woche abgereist, allerdings nicht ohne vorher akkurat die Pipi-/Regenrinne fertig zu stellen.

Der Schlauch für den Urin (remember: Trennklo!) verläuft nun komplett unterirdisch und mündet in eine Plastiktonne etwas unterhalb des Klohäuschens. Mit tüchtig Wasser verdünnt gibt das schon mal ein simples Düngemittel für die Pflanzenbeete.

Ich finde es sieht echt professionell aus, dafür dass beide Männer dies komplett allein geplant und ausgeführt haben, ohne einen Schein in einem Handwerksberuf vorweisen zu können!

Direkt neben der Pipi-Sammeltonne steht dann noch eine etwas größere Tonne für Regenwasser bereit, welches vom Dach des Hauses über eine liebevoll gemauerte Abflussrinne über der Furt für den Pipischlauch abfließen kann.

Das Fundament und der „Aufgang“ samt wegweisenden Rosmarinsträuchern sowie die Rinne sind also soweit fertig. Jetzt geht es als nächstes an den Aufbau des Bambusstangen-Gerüstes. Wir hoffen sehr, dass wir mit den Arbeiten doch noch so weit voran kommen, dass mit unserer Abreise auch dieses Projekt einen sichtbaren Abschluss finden wird. Vielleicht werden wir sogar die Ehre haben, die allererste Botschaft zu versenden?

*Das große Geschäft nennen die Niederländer nämlich een grote boodschap

Hier geht’s zu den kompletten Bauerfahrungen

Schreibe einen Kommentar

*