Willensfragen

Neulich, beim Anziehen und Fertigmachen zum Losgehen musste ich irgendwie darüber nachdenken, wie selbstverständlich und wie reibungslos das mit unserem Vierjährigen klappt und wie groß mein Junge schon geworden ist. Und ich beziehe mich dabei nicht nur auf seine Körperlänge, sondern vor allem das, was innerlich in ihm in der kurzen Spanne seines Lebens bereits gewachsen […]

Sechs gute Gründe zum Bockigsein

Aufgrund ihrer entwicklungsbedingten Unreife haben Kleinkinder noch sehr große Schwierigkeiten damit, ihre eigenen Bedürfnisse und Gefühle zu verstehen und auszudrücken. Als höchst empfindsame Wesen bei gleichzeitig fehlender Impulskontrolle mit den schwankenden Gefühlen der Kleinkindzeit zurecht zu kommen, stellt eine Herausforderung für sie selbst und für uns als Begleitende dar.

Kindern Orientierung schenken: Erwartungen klären

Wie ich hier und hier schon beschrieben habe, bin ich ja ein absoluter Befürworter für klare Strukturen als Sicherheit bietende Wegweiser für (kleine) Kinder. Heute will ich etwas genauer beleuchten, wie sinnvoll es im Alltag sein kann, dem Kind in bestimmten Situationen Orientierungshilfe durch eine altersgerechte Vorbereitung zu geben. Immer wieder begegnen mir mit meinem […]

Die Bedürfnisse des Menschen sind nicht verhandelbar

Kürzlich erschien Brigitte Hannigs Neuauflage ihres 2. Heftes der Bindungspädagogik. Der Titel lautet jetzt passenderweise „Bedarf und Bedürfnisse – Kindern geben, was sie brauchen“ und ist mit seinen 109 Seiten fast doppelt so lang wie der Vorgänger. Der Kernsatz dieses Heftes für mich ist ganz klar: Bedürfnisse sind nicht verhandelbar.

Wieviel Fernsehen guckt mein Kind? (und warum)

Die Antwort auf diese Frage fällt mir leicht: 30 bis 40 Minuten pro Woche. Und zwar ritualisiert an einen bestimmten Tag (Mittwoch) und eine bestimmte Zeit gebunden (früher NACH dem Abendessen, ab sofort VOR dem Abendessen). Warum? Weil ich mir hundertprozentig sicher bin, dass der Verzicht auf Fernsehen keine negativen Auswirkungen auf mein Kind hat. […]

Oh du Fröhliche – ein Perspektivwechsel

Die Weihnachtszeit ist auch in diesem Jahr voll von aufregenden Überraschungen, zauberhaften Erscheinungen und gespannter Vorfreude samt Reiseplanung für die eigentlichen Feiertage. Was uns Erwachsenen meist viel Freude bereitet und positiv besetzt ist, kann hingegen bei unseren kleinen Schutzbefohlenen einen großen Verlust von Stabilität und Sicherheit bedeuten.