Mein Selbstexperiment der letzten zwei Monate hat mich mal wieder einmal mehr über den Zusammenhang zwischen Entbehrung und Wertschätzung nachdenken lassen. Die erste Haarwäsche nach fast acht Wochen war einfach ein unbeschreibliches Hochgefühl.
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Mein Selbstexperiment der letzten zwei Monate hat mich mal wieder einmal mehr über den Zusammenhang zwischen Entbehrung und Wertschätzung nachdenken lassen. Die erste Haarwäsche nach fast acht Wochen war einfach ein unbeschreibliches Hochgefühl.
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Kennt Ihr dieses Bild einer typischen Studenten-WG-Küche? Ich meine vor allem den unübersehbaren Stapel an ungewaschenem Geschirr, am besten eine ganze Handvoll Töpfe und Pfannen, in denen eine unappetitliche, braune Suppe vor sich hin steht und stinkt. Prokrastination vom Feinsten. Nach dem Motto: „Ich wasch es später ab, das muss erst noch ´ne Weile einweichen.“
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“Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen.” Dieses Zitat von Maria Montessori hat es um die ganze Welt geschafft. Und auch ich nehme es mir in meiner Erziehung möglichst zu Herzen, versuche es in seiner Tiefe und seinen vielen unterschiedlichen Nuancen zu leben.
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Stell dir vor, du fährst nachts im Dunkeln über eine hohe Brücke. Hat diese Brücke kein Geländer, wirst du langsam und vorsichtig darüber fahren. Wenn du aber die Leitplanken auf beiden Seiten sehen kannst, wirst du ganz entspannt und mit Leichtigkeit fester auf’s Gas drücken.
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Der Getriebespezialist hat unser Originalgetriebe tatsächlich in Stand setzen können, die neuen Zylinderköpfe für den Motor sind unterwegs und die Werkstatt steht bereit zum Einbau der Teile. Ein passender Zeitpunkt, auf unseren Sommer, die unfreiwillige Wartezeit in NRW und damit unsere ganz persönliche Gemeinschaftsübungsfläche, zurück zu schauen.
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In letzter Zeit habe ich mir immer mal wieder Gedanken dazu gemacht, ob meine Lebensweise der letzten 4 Jahre als “Hausfrau und Mutter” und die damit verbundene, selbst gewählte Rolle eigentlich der feministischen Bewegung komplett zuwider läuft.
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Halleluja, was bin ich froh, dass ich mit meinen Schwiegereltern endlich auf einen halbwegs entspannten gemeinsamen Nenner gekommen bin, was den Zuckerkonsum meines Kindes angeht. Mit daran beteiligt war sicher die Dokumentation “Die Zuckerlüge” auf arte, die gerade zur rechten Zeit kam.
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Nun sind es tatsächlich schon etwas über drei Wochen, dass wir mit dem Wohnmobil liegen geblieben und bei meinen Schwiegereltern gestrandet sind. Drei Wochen, in denen zwar äußerlich nicht besonders viel passiert ist (von einem Kindergeburtstag vielleicht mal abgesehen), aber in meinem Inneren sind mehrere spannende Prozesse gleichzeitig am Laufen.
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In meinem letzten Artikel habe ich mir ein paar Gedanken zu unserer Überflussgesellschaft im Allgemeinen gemacht. Heute möchte ich meine persönliche Einstellung gegenüber meinem Essen ein wenig reflektieren und die Frage auch an Euch stellen: Was bedeutet Euch Euer Essen?
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Gerade sind wir dabei, uns aus unserem alten Leben nach und nach frei zu strampeln, aber die Realität unseres bisher gelebten Alltags ist natürlich noch sehr präsent: Alles ist jederzeit verfügbar. In der gewünschten Farbe, Menge, Ausfertigung, Preisklasse. Was es im Laden nebenan nicht zu kaufen gibt, ist nur einen Mausklick von der Expresslieferung noch […]
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