Mittlerweile neigt sich unsere dritte Woche in der Casa dem Ende. Und auch wenn jeder Tag sich auf seine ganz eigene Art entfaltet, gibt es doch einige Orientierungspunkte, die mir und vor allem G Sicherheit spenden.
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Mittlerweile neigt sich unsere dritte Woche in der Casa dem Ende. Und auch wenn jeder Tag sich auf seine ganz eigene Art entfaltet, gibt es doch einige Orientierungspunkte, die mir und vor allem G Sicherheit spenden.
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Ich liege gerade noch im Bett, über mir schwebt das Moskitonetz, dass mein Liebster kurz nach Einzug in diesem Zimmer angebracht hat. Neben mir spüre ich mein ruhig atmendes Kind. Vor mir liegt ein neuer Tag im Leben einer schwer zu beschreibenden Gemeinschaft.
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Kennt Ihr dieses Bild einer typischen Studenten-WG-Küche? Ich meine vor allem den unübersehbaren Stapel an ungewaschenem Geschirr, am besten eine ganze Handvoll Töpfe und Pfannen, in denen eine unappetitliche, braune Suppe vor sich hin steht und stinkt. Prokrastination vom Feinsten. Nach dem Motto: „Ich wasch es später ab, das muss erst noch ´ne Weile einweichen.“
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Durch ein längeres Gespräch mit einem anderen Gast des Lebensgartens, sind wir kurz vor knapp noch auf das “Los geht´s” aufmerksam geworden. Super spontan sagte unser beider Bauchgefühl “JA!” und so meldeten wir uns last minute noch zu dem Event vom 20.-24.7. in Zierenberg an.
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So, nun folgt noch kurz der zweite Teil des Berichts unserer Erfahrungen im Lebensgarten. Hier wollte ich eigentlich nur mal schildern, welche Hilfe wir anbieten konnten, und wie sich das auf unser Ankommen als Schnuppergäste ausgewirkt hat.
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Ein wenig ist es schon wieder her, dass wir unsere erste richtige Station im Lebensgarten verlassen haben, deshalb muss ich mich auch echt konzentrieren, um meine Eindrücke halbwegs sortiert wieder zu geben. Auf Reisen zu sein heißt nämlich unter anderem, ständig mit so vielen neuen Reizen und Ideen konfrontiert zu sein, dass die Erinnerung nur […]
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Aus Zeitmangelgründen gibt es noch keinen kompletten Erfahrungsbericht über unsere erste Station hier im Lebensgarten Steyerberg. Aber der gestrige Tag war so ein wahnsinniges Geschenk, nach einer Reihe von wundervollen Tagen und Begegnungen, dass ich ihn einfach teilen muss.
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“Rufst du jetzt an?” frage ich meinen Liebsten und lege ihm sein Handy und das Festnetztelefon hin. “Jetzt schon? Nee.” bekomme ich als Antwort und lasse es erstmal gut sein. Es ist kurz vor neun am Montag Morgen. In mir herrscht ein Gefühl vor: Ungeduld. Aber worum geht’s eigentlich, fragt ihr euch?
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Wieso? Weshalb? Warum? Wer nicht fragt bleibt dumm. In meinem Kopf schwirren Tausende von Fragen und leider noch so wenig antworten. Die gute Nachricht ist, dass es mir damit nicht alleine so geht. Wer sich ernsthaft auf die Suche nach alternativen Gesellschaftsformen macht, stößt sehr schnell auf einen Zeitgeist rund um Nachhaltigkeit, Konsumverweigerung, Geldfreies Leben, […]
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Ausgelöst durch einen spannenden Konflikt mit mehreren Personen in unserem Kinderladen habe ich in den letzten Tagen mal wieder ein wenig mehr über Gemeinschaft nachgedacht. Aber schon seit ich mich mit der Frage auseinander setze, wie ich gerne den Rest meines Lebens verbringen möchte, komme ich immer wieder zu dem zentralen Punkt der Gemeinschaftsbildung zurück.
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