Nu isses auch schon rum, unser Abschiedspicknick. Noch eine mickrige Woche, dann räumen wir unsere Wohnung endlich leer, ziehen ins Wohnmobil und nutzen die Tage bis zur Wohnungsübergabe, um unseren Reise-Krams gescheit in unserem neuen “Zuhause” zu verstauen und zu organisieren.
Das Kistenpacken wollte irgendwie kein Ende nehmen, so schien es zwischendurch. Ich dachte, wir hätten schon halbwegs effektiv ausgemistet in den letzten Monaten, aber weit gefehlt. Ich würde am liebsten noch mehr Zeug loswerden, aber ich lebe in einer Partnerschaft, in der das eher schwierig wird. T muss damit leben, dass ich manchmal zuviel weggebe und ich lebe damit, dass er deutlich mehr materiellen Besitz benötigt als es mir manchmal lieb wäre. Vielleicht schafft es ja unser neues Leben im WoMo unser beider Perspektive da dann ein wenig gerade zu rücken.
Ich vermute, in der nächsten Zeit wird es hier in meinem virtuellen Tagebuch erstmal etwas ruhiger werden. Das Leben 1.0 fordert meine volle Kraft und Aufmerksamkeit und erst wenn wir uns losgestrampelt und im neuen Lebensgefühl ein wenig eingerichtet sind (samt technischer Voraussetzungen versteht sich), kann ich meine Zeit auch wieder hier hinein stecken.
Danke, Berlin und all Ihr Lieben Menschen hier, danke für all Eure Unterstützung, Euren Zuspruch, Eure Hilfe. Wir werden Euch vermissen. (Den Müll, Gestank, Lärm und Hundedreck eher weniger). “Man sieht sich immer zweimal im Leben” ist zwar eigentlich totaler Quatsch, aber ich hoffe doch, dass wir den einen oder anderen wieder treffen werden und da anknüpfen können, wo wir auseinander gegangen sind.
GOODBYE.
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