Mittlerweile ist die fünfte Woche rum, seitdem wir G vom Kinderladen abgemeldet haben. Und ja, ich lebe noch. Das Leben als Mehr-oder-Minder-Vollzeitmama läuft eigentlich ganz gut. Alles eine Frage der Einstellung Leidensfähigkeit würde ich sagen.
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Mittlerweile ist die fünfte Woche rum, seitdem wir G vom Kinderladen abgemeldet haben. Und ja, ich lebe noch. Das Leben als Mehr-oder-Minder-Vollzeitmama läuft eigentlich ganz gut. Alles eine Frage der Einstellung Leidensfähigkeit würde ich sagen.
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Ich liebe sie: diese kindgeführten Momente des Experimentierens. Versunken im Augenblick und hochkonzentriert. Mit allen Sinnen dabei, um die Welt ein Stück mehr zu be-greifen. So verbrachte mein Kind gestern eine geschlagene Stunde mit Pinsel, Wasser, Tusche und ein paar Naturmaterialien. Eine Bildernachlese.
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Kürzlich erschien Brigitte Hannigs Neuauflage ihres 2. Heftes der Bindungspädagogik. Der Titel lautet jetzt passenderweise “Bedarf und Bedürfnisse – Kindern geben, was sie brauchen” und ist mit seinen 109 Seiten fast doppelt so lang wie der Vorgänger. Der Kernsatz dieses Heftes für mich ist ganz klar: Bedürfnisse sind nicht verhandelbar.
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Eigentlich sollte letzten Dienstag die Faschingsfeier im Kinderladen statt finden. Die Kinder wurden schon seit Anfang Januar auf das diesjährige Motto eingestimmt: Märchenwelt. Es wurden viele Märchenbücher gelesen, nach und nach wurden die Räume immer weiter umdekoriert und natürlich sollte das eigentliche Faschingsfest Ende Februar nicht fehlen.
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Die Antwort auf diese Frage fällt mir leicht: 30 bis 40 Minuten pro Woche. Und zwar ritualisiert an einen bestimmten Tag (Mittwoch) und eine bestimmte Zeit gebunden (früher NACH dem Abendessen, ab sofort VOR dem Abendessen). Warum? Weil ich mir hundertprozentig sicher bin, dass der Verzicht auf Fernsehen keine negativen Auswirkungen auf mein Kind hat. […]
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Ich hatte hier schon lange eine Kiste mit alten Bauchtanzkostümen rumstehen. Auf dem Flohmarkt bin ich sie nicht losgeworden, aber für das Nachbarskind gab es einen wunderbaren Feenumhang ab!
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Nun ist es offiziell: Ich habe unseren Kindergartenplatz gekündigt. Und noch fühlt es sich ein bisschen unwirklich und beängstigend und aufregend an, das Ganze. Nach Aufbruch und Neuanfang und Umstellung. Jetzt heißt es wieder ganz neu einpendeln als Familie. Zum Glück haben wir eine gute Grundstruktur im Tagesablauf, die wir nun unserer neuen Situation anpassen […]
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Nachdem die Betreuungssituation im Kinderladen letzte Woche für mein Empfinden absolut nicht mehr tragbar war (zuletzt betreute eine zwanzigjährige Praktikantin die elfköpfige Gruppe stundenweise alleine), entschied ich mich notgedrungen zum zweiten Mal, eine Kinderladenpause einzulegen.
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Ein kleiner Statusbericht: Nach mehreren Tagen lustigen Virentauschens kommen wir langsam gesundheitlich wieder etwas auf die Beine. Dafür ist die Personalsituation im Kinderladen weiterhin sehr angespannt. Und das ausgerechnet so kurz vor T´s IELTS. Aber irgendwas is´ ja immer, ne?
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Es lässt sich nicht mehr leugnen: unser Kind wächst zu einer eigenständigen Person heran mit eigenen Ideen, Vorstellungen und Wünschen. Dies zu beobachten ist unglaublich beglückend und an manchen Tagen auch unglaublich anstrengend. Vor allem dann, wenn die Vorstellungen zur idealen Raumgestaltung sehr stark voneinander abweichen.
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