Heute zeige ich Euch mal wieder ein tolles DIY-Geschenk. Schon zu Weihnachten 2014 bekam unser Junge diese herrliche Schlossbox von seinem Opa gebaut. Und wie so viele montessorische Inspirationen fördert auch dieser Gegenstand zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Dinge bei unserem Kind. Mittlerweile geht es tatsächlich um die Aufgabe, alle unterschiedlichen Schließmechanismen zu beherrschen, aber das war nicht immer so.
Ganz zu Anfang erkannte G schnell, welche Türen sich leicht öffnen lassen und machte lange Zeit überhaupt keine Anstalten, den komplizierteren Verschlüssen auf die Schliche zu kommen. Das Interessanteste an der Box war die Möglichkeit, Dinge hinein zu legen und verschwinden zu lassen. Auch hindurch zu schauen und Kuckuck-Spiele waren zunächst sehr beliebt.
Ich ließ die Box immer mal wieder auftauchen, wenn ich das Gefühl hatte, sie könnte ihm bei seinen aktuellen Themen nützlich sein. Meistens war das Interesse aber schnell wieder verflogen und die Box wanderte zurück in die Kammer.
Momentan hat G aber wirklich Feuer gefangen und probiert sich mit den schwierigeren Schlössern aus. Er spielt auch eigenständiger damit. Zum Beispiel legt er einen Gegenstand hinein, macht die Tür zu und schaut von der anderen Seite hinein.
Alles in allem ist diese Schlossbox eins meiner persönlichen Lieblingsspielzeuge, da sie auch sicherlich in Zukunft noch so einige Verwendung finden und nicht so schnell langweilig werden wird. Und falls Ihr Euch jetzt auch gern handwerklich betätigen wollt, könnt Ihr zum Beispiel hier mal schauen und findet eine kurze Anleitung zum Nachbauen mit noch mehr Ideen bezüglich der Schlösser.
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