Tote Pferde, Eigenverantwortung und der Weg ins Neue

Irgendwie hatte ich mir von den Osterfeiertagen etwas anderes erhofft. Was eigentlich? Ganz genau weiss ich das im Nachhinhein auch nicht mehr. Aber ein derartiges Rezidiv meiner Zukunftsangst und Resignation gepaart mit einem temporären Komplettverslust an Lebensmut hatte ich dann doch nicht kommen sehen…

Die Woche vor dem Osterwochende war für mich geprägt von einem großen Abschiedsschmerz bezogen auf meine Vorstellung von unserer Waldorfschule. Der sichere Hafen, eine große Gemeinschaft Gleichgesinnter, ein Ort zum Mitwirken und Sich-Einbringen, ein festes Vertrauen – all diese Assoziationen musste ich schweren Herzens nun endgültig begraben und loslassen. Wahrscheinlich war dieser Prozess, welcher mich in eine große Unsicherheit stürzte, die Basis für mein psychisches Tief.

Immerhin hatten wir die Tage vorher schon fleißig Ostereier von Betsy und den anderen Hühnern bemalt, so fiel wenigstens diese Tradition nicht flach. Und auch die Eiersuche am Sonntagmorgen konnte noch ohne Zwischenfälle statt finden. Danach ging es aber bei mir bergab. Der Wahnsinn, den ich bei mir zuhause bestmöglich von mir und meinen Kindern fernhalten kann, saß plötzlich mit mir am Frühstückstisch und auf dem Sofa. Und da ich mich ja eigentlich in Sicherheit gewähnt hatte, hatte ich mein Rüstzeug nicht an und wurde mit einem heftigen Schlag ins emotionale Limbo katapultiert.

Meinem Liebsten sei Dank konnte ich aber nach einer knappen Woche dann doch endlich wieder Lichte am Ende des Tunnels sehen und der Überlebensinstinkt und meine Verantwortung als Mama zogen stärker als die negativen Gedankenkreise. Mehrere gute Gespräche folgten, inzwischen habe ich meine innere Haltung um einige heilsame Impulse erweitert. Den tieferen Sinn in der atemberaubenden Veränderung, im unübersichtlichen Chaos, ja im teilweise enorm krankhaft erscheinenden Irr-Sinn zu finden, das ist die Aufgabe, der ich mich wahrhaftig stellen möchte.

Momentan lese ich viel über die Germanische Heilkunde nach Hamer. Ich bin über mehrere Wege darauf aufmerksam geworden und ein kurzer Blick in seinen Wikipedia-Eintrag zeigte mir, dass ihn zu studieren, durchhaus lohnenswert sein könnte. (Neben den üblichen Keulen wie Antisemit und Verschwörungstheoretiker wird er auch als äußert gefährlich und systemfeindlich dargestellt – dies sind alles Attribute, die für jemanden, der die satanische Umkehrung einmal verstanden und sich von der mentalen Klammer befreit hat, Neugier und Wissensdurst in Bezug auf Hamers Lebensinhalt und seine Erkenntnisse erwecken sollten.)

Zuhause habe ich jetzt auch wieder mehr Ruhe rein bringen können. Klein-M ist erfolgreich abgestillt, die Nächte sind entsprechend deutlich erholsamer und meine Energie tagsüber kann ich gut fokussieren und bündeln. Für G bin ich zwar noch in der Sondierungsphase, was seine Förderung und Bildungsangebote anbetrifft, aber auch da hat sich schon einiges ergeben, was mich hoffnungsfroh in die kommende Zeit blicken lässt.

Es ist für mich klarer denn je, dass der statt findende Wandel mich dazu aufruft, meine vielen alten Glaubensmuster und eingefahrenen Denkschablonen endlich vollends aufzubrechen. Das System ist am Ende, mit jedem Tag wird das Neue stärker, jedoch die Heilungsphase oder auch der Geburtsprozess erfordert viel Geduld und einen langen Atem von uns, die wir dies bereits erkannt haben. Auch wenn ich vor einem emotionalen Tief nicht gefeit bin, empfinde ich doch das ganze letzte Jahr und auch die aktuelle, wirklich fordernde Phase als große Wachstumschance.

Ich bin gespannt, was ich noch so alles entdecken und lernen, welche Glaubensmuster ich auf den Prüfstein stellen darf. Dank 2020 hinterfrage ich inzwischen wirklich ausnahmslos ALLES. Das betrifft im Grunde jeden Bereich meines Lebens, jede Idee, jedes Dogma, jedes ideologische Konstrukt, dem ich bisher kaum oder keine Aufmerksamkeit geschenkt habe.

Da geht es sicherlich um die großen sprituellen Sinnzusammenhänge, unsere Beschaffenheit, unsere Herkunft. Seit der Corona-Agenda auch noch einmal intensiver um medizinische Theorien, wie die der krankheitsverursachenden Mikroben als solches, um die Existenz von Viren, um die Plausibilät der Existenz eines „Immunsystems“ , der Wirkung und Inhaltsstoffe von Impfungen und der Gentherapiespritze oder der Ursache und Deutung von Krebserkrankungen. Auch geschichtliche Zusammenhänge über unsere deutsche Geschichte, die Rolle und Motive der einzelnen Protagonisten in den Weltkriegen, die rechtlichen Grundlagen unseres Landes und der Menschen darin, genauso wie die Geschichte(n) über unseren Planeten als Ganzes wage ich inzwischen mehr als anzuzweifeln. Auch gesellschaftliche Mantren und Ideologien wie der Gendermainstream, der menschengemachte Klimawandel, der Feminismus, die New-Age-Bewegung oder der CO2-Hype verlieren zunehmend an Glaubhaftigkeit, je besser sich mir die Zusammenhänge und Verstrickungen der einzelnen Machtströmungen offenbaren.

So wird mein Leben sicherlich weiter dahin fließen, mal schneller, mal langsamer, mal entspannt und mal aufgeregt. Ich werde je nach innerer Stabilität die Informationen weiter an mich heran lassen und verarbeiten oder wieder mal eine Input-Pause einlegen. Wohl wissend und in dem tiefen Vertrauen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, dass wir offenbar gerade eine fulminante, kraftraubende und schmerzhafte Heilungsphase einer kolletiven jahrhundertelangen Traumatisierung durchleben.

In diesem Sinne kann ich uns und euch allen nur wünschen, gut in eurer Mitte zu bleiben, für euch und eure Lieben zu sorgen (vielleicht auch noch ein wenig vor-zu-sorgen), um diesen Prozess gut zu überstehen.

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