Die Jüdin

Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus. – Ignaz Silone-

Viele meiner Freunde und Bekannte wissen gar nicht, was es mit meinem Namen auf sich hat. Jitka heiße ich und die Bedeutung dieses Namens ist so schlicht, wie sie den meisten unbekannt ist. Jitka ist die tschechische Form von Judith und meint „zum Stamm der Juden gehörend“.

Und wenngleich meine Eltern mir diesen Namen damals nicht vordergründig wegen seiner Deutung gaben, könnte er doch nicht besser passen. Denn als Mutter einer reinstämmigen Jüdin bin auch ich eben genau das: Jüdin.

Die Ausübung der religiösen Riten spielten in meiner Kindheit keine Rolle, denn meine Mutter brach nach ihrer Matura und dem Weggang aus ihrem jüdischen Pflegeelternhaus mit allen Traditionen und begann ein autonomes, freieres Leben in Berlin.

Nichtsdestotrotz war ich mir spätestens seit der beginnenden Mittelstufe etwa der Tragweite meiner Wurzeln immer besser bewusst. Und mein ganzes Leben lang trage ich schon diese tief verankerte Gewissheit in meinem Herzen, dass ich, wäre ich zu einem anderen Zeitpunkt geboren worden, für mein Sein zum Tode verurteilt gewesen wäre. Dass meine Abstammung die Legitimation gewesen wäre, mich zu foltern, zu quälen, Menschenexperimente an mir auszuüben, die so grausam sind, dass ein gesunder, heiler Mensch sie sich nicht vorstellen kann, ohne Übelkeit und aufsteigende Tränen unterdrücken zu müssen.

Verbunden mit diesem vorgeburtlichen Trauma meiner Großelterngeneration trage ich vielleicht auch diese gewisse Grund-Abscheu gegen jegliche künstliche Autorität in mir, welche mir nicht den Eindruck vermittelt, im Wohle der Menschen zu wirken, sondern zu ihrem Schaden. Meine relativ abgebrühte Meinung über unser globales Polit-, Militär- und Finanzssystem gehört ebenso zu dieser Grundeinstellung, wie mein Frühwarnsystem auf strukturelle Gewalt, gedankenlose Mitläuferschaft und Denunziantentum.

In meinen knapp 9 Jahren als Vollblut-Berufspolitikerin habe ich unzählige Niederlagen einstecken müssen im Kampf gegen die Vertreter der sogenannten „Gesundheits“politik. Ich habe mich verbittert und voller Resignation aus meinem Traumberuf Hebamme verabschiedet, weil ich erfahren habe, dass gesunde Frauen, gesunde Kinder und gute Arbeitsbedingungen für die Hebammen an deren Seiten nicht auf der Agenda der Reichen und Mächtigen stehen. Ich denke, alle Menschen in medizinischen Berufen, in der Pflege oder auch in jeglichen pädagogischen Einrichtungen können alle ein ähnliches Lied singen.

Das I-Tüpfelchen meiner persönlichen Lebensgeschichte, das mich einschneidend in Bezug auf den Auftritt von Corona vorbereitet hat, war Herr Dr. Drosten, dem ich im Jahr 2009 auf den Leim gegangen bin und dem ich meine Impfung gegen die hochgefährliche Schweinegrippe zu verdanken habe. Damals habe ich aus einem Pflichtbewusstsein den Schwangeren und Neugeborenen gegenüber den Eingriff in meine körperliche Unversehrtheit über mich ergehen lassen und kann wohl von Glück sprechen, dass ich nicht eins der Opfer dieses Pharmakorruptionsskandals mit lebenslangen gesundheitlichen Beeinträchtigungen geworden bin.

Warum ich das alles schreibe und euch mitteile? Weil ich in den vergangenen Monaten so einige heftige Rückmeldungen, teilweise würde ich sie sogar Anfeindungen nennen, verkraften musste, weil ich meine Sicht auf die Geschehnisse in diesem Jahr verbreitet habe, welche sich zu 180° von dem Narrativ der Massenmedien und der politischen Kaste weltweit unterscheidet.

Ich habe gemerkt, und tue es immer noch, wie sich der politisch korrekte Meinungskorridor in unserem Land – und global genau so – immer weiter verengt. Wie die Zensur von unliebsamen, weil regierungskritischen Inhalten, die im 21. Jahrhundert nicht als Bücherverbrennung, sondern in Form von Löschung von Texten, Videos und Webseiten vollzogen wird, sich ausbreitet wie ein Lauffeuer. Wie Menschen, die sich gegen die offiziell vorgegebene richtige Haltung stellen, angefeindet werden, diffamiert, verleumdet, verklagt. Die ihren Beruf verlieren, von zuständigen Aufsichtsbehörden verfolgt werden oder deren Produkte flächendeckend aus den Regalen der vorherigen Kooperationspartner genommen werden.

Der moralische Druck, den Tod der richtigen Opfer zu beklagen und den der falschen nicht zu erwähnen, der moralische Druck nur die Leidtragenden einer einzelnen Erkrankung mit Mitgefühl zu überhäufen und die Leidtragenden der politischen Maßnahmen zu ignorieren, steigt und steigt und hört nicht auf.

Das Neusprech des Jahres, in dem sinnbefreites Masketragen also Verantwortung bedeutet, Abstand = Liebe ist, die Großeltern an Einsamkeit im Altersheim sterben zu lassen nun als solidarisch gilt, während ein heimlicher Besuch in deren rechtswidrig erzwungenen Einzelhaft als egoistisch, wo Kinder, denen die Luft zum Atmen abgeschnitten wird und die aufgrund fadenscheinigster Gründe von den Eltern abgesondert und unter Androhung der Inobhutnahme in Quarantänelager bei Verstößen gegen die Auflagen, zuhause von der eigenen Familie isoliert werden das neue Normal sein soll – all das fordert uns dazu auf, entweder auf Nimmerwiedersehen in die kognitive Dissonanz zu verschwinden oder dem allgegenwärtigen Wahnsinn ins Auge zu blicken und den Kampf gegen diese grenzenlose Gewalt anzutreten.

Ich habe mich oft gefragt, wie es sein konnte, dass damals 1933 so eine kleine Zahl an offensichtlich Wahnsinnigen derartig viel Leid und Abscheulichkeit über die Menschen bringen konnte. Ich habe nicht verstanden, wieso die anderen zu Mitläufern und somit zu Herlfershelfern der Teufel wurden, die da am Werke waren. Sicher, das Buch „The Wave“ und der Film „Das Experiment“ geben kleine Lichtblitze der Erkenntnis und des Verstehens auf die Manipulation der Massen durch gezielte Führung von oben.

Ja, inzwischen glaube ich, was ich vorher nicht für möglich gehalten hätte: wie schnell der Faschismus wieder einkehren kann in eine Gesellschaft. Wie schnell die Grundrechte außer Kraft gesetzt werden können. Und wie dumm die Masse ist, wie schwach, wie biegsam und formbar, wenn man nur die richtigen Bilder wieder und wieder in die Köpfe pflanzt und die Angst ihre Aufgabe erfüllen lässt, jegliches Hinterfragen und kritisches Denken im Keim zu ersticken.

Wenn ich beobachte, was in unserem Land passiert, wie es den Alten geht, den Kindern, wie Schwache und Kranke, die keine Maske tragen können, beschimpft, ausgegrenzt, stigmatisiert und gedemütigt werden, wie Firmen und Betriebe sehenden Auges zu Tausenden zerstört werden und Unzählige noch am Jahresende vor den Scherben ihrer Existenz stehen werden, wie Armut und Ohnmacht erzeugt und jedes Wort des Widerstandes mit der Moralkeule zu Tode gedroschen wird… Dann wird mir Angst und Bange.

Darum kann ich nicht schweigen. Kann es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, zur schweigenden Mehrheit herab zu sinken. Darum biete ich hier und auch andernorts immer wieder neue Angriffsfläche. Um Angebote zum Hinschauen zu machen, Wahrheitssuchenden als Wegweiser zu dienen, den Tiefschlaf der selbstgefälligen Ignoranz ein klein wenig unbequemer zu machen.

Denn wenn ich auch nur einen einzigen Menschen dazu inspirieren kann, über den Tellerrand des tiefbraunen Gesundheitsfaschismus, den die Staatspropaganda mit jeder Zeitungsmeldung und auf jedem Fernsehsender tief in unser Unterbewusstsein pflanzt, zu blicken, der in unserem Land Einzug gehalten hat, (ebenso zeitgleich wie gleich ausgerichtet, ich möchte sagen gleich-geschaltet in so vielen anderen Ländern unserer globalen Gemeinschaft), dann war es den Schmerz des Märtyrerweges allemal wert. Denn schmerzen tut es jedesmal, wenn ich im herzensgeführten Kampf für Freiheit, Frieden, Wahrheit und Menschlichkeit mit einem Mal zum Volksverhetzer und Feindbild für die Mainstreamhörigen im Bekanntenkreis, der Familie oder euch Mitlesern hier werde, den es mundtot zu machen oder in die psychiatrische Einrichtung zu verfrachten gilt.

Doch Angst vor dem Schmerz ist es, was uns in den Abgrund führt.

Nur Liebe und Mitgefühl, Verständnis und ein offenes, gewaltfreies Miteinander kann uns noch retten.

Wenn du das nächste Mal irgendwo etwas über Rechtsextreme, Verschwörungstheoretiker, Coronaleugner, Nazis, Spinner, Wirrköpfe, gewaltbereite Maskenverweigerer oder Impfgegner liest oder hörst – dann halte vielleicht mal einen Augenblick inne, und stelle dir die Frage, wer sich hier in dieser Manier über andere Mitmenschen auslässt und warum.

Eine Frage.

Es reicht eine Frage.

Und wenn du dich auf die Suche nach der Antwort darauf machst, ergibt der Rest sich von ganz allein.

Meine Frage war, wer profitiert von der Angstmache? Und die Antworten führten und führen mich noch weiter und immer weiter, sie hängen mit den Hintermännern und den Gewalttaten der Black Lives Matter Bewegung und der Antifa ebenso zusammen wie mit der Agenda 2030, der ID 2020 von GAVi oder dem Great Reset des Weltwirtschaftforums. Sie sind verwoben und verknüpft mit dem täglichen Trumpbashing, den Adrenochromleugnern (da passt der Begriff endlich mal) oder mit Obamagate. All das sagt dir nichts? Na, dann wäre es doch vielleicht mal an der Zeit, sich mit diesen Themen eingehend auseinander zu setzen und sich auf verschiedensten Kanälen aus diversen Blickwinkeln zu informieren, um sich eine echte eigene Meinung zu bilden.

Selbständiges Denken und der Mut, die Konsequenzen aus dem erworbenen Wissen zu ziehen, sind das beste Gegengift gegen diesen neuen Faschismus, in dem wir leben. Denn er ist da. Er findet sich bei jeder Maskenkontrolle, jedem Denkmalsturz, jedem gelöschten Video oder Account und in dem Gefühl, die eigene Meinung nicht mehr überall ohne unangenehme Repercussions äußern zu können.

In diesem Sinne, lade ich euch ein, den kindlichen Geist der Neugier an die Stelle von fest gefahrenen Meinungen und vorgekauten Vorurteilen treten zu lassen, euch zu erlauben, zu zweifeln, zu hinterfragen und falsch zu liegen. Das ist nämlich meine Einstellung und so navigiere ich mich durch die unzähligen Informationen in Ton und Bild und Wort, Livestreams von Ereignissen, Augenzeugenberichten, Interviews und Pressekonferenzen im Original. Ich höre zu, lese bis zum Ende, spüre in mich hinein, wie der Input auf mich wirkt, vergleiche, tausche mich regelmäßig mit anderen Wahrheitssuchenden aus und folge meinem Herzen und den Kanälen, bei denen ich genau diese innere Haltung ebenfalls spüren kann.

So kann ich mit gutem Gefühl in den Spiegel sehen. So stehe ich aufrecht und lebe meinen Kindern jeden Tag vor, was es heißt, Eigenverantwortung zu übernehmen, die Zukunft aktiv mitzugestalten, mein Leben Tag für Tag so gut ich kann nach meinen Werten zu führen und mich meinen eigenen Schattenseiten zu stellen.

Ein Kommentar bei „Die Jüdin“

  1. Ich danke Dir von Herzen für diesen wundervollen Beitrag!

    Deine Haltung kommt meiner wohl ziemlich nahe, und ich freue mich über jeden einzelnen Menschen, der Fragen stellt und sich nicht mit „Instant-Antworten“ zufrieden gibt.

Schreibe einen Kommentar

*