Re-Formation

Ende Februar: Es erscheint mir, als hätte unser letztes Gemeinschaftstreffen in einer anderen Welt statt gefunden. In einer Welt, in der es noch das „alte Normal“ gab, nicht dieses grässliche, neue Alltagsmasken-Plexiglasinstallation-Liebe ist Abstand Neusprech-Normal. Aber alles, alles hat seine Zeit. Und nun ist wahrhaftig die Zeit gekommen für den Neustart, die Re-Formation. Auch oder gerade in unserem Herzensprojekt. Ich freue mich.

Die Welt steht an einem historischen Wendepunkt. Ich glaube, dass ist allen Zweiflern und Mitdenkern inzwischen glasklar ersichtlich. Und auch wenn die düsteren Zukunftsvisionen (bzw. Gegenwartsbilder) von der totalitären faschistischen Überwachungsdiktatur in jedem meiner mentalen Gedankenwinkel lauern und in Form von gesichtslosen Zombies in einer immer gespalteteren, psychisch immer kränkeren Gesellschaft ihren körperlichen Ausdruck finden – ja, selbst dann oder vielleicht gerade dann ist wohl der beste Zeitpunkt gekommen, das Gute wieder mit voller Kraft voraus zu nähren. Die schöne, neue Welt mit zu erschaffen, die Freiheit und Gesundheit und Frieden und Wohlstand für alle verspricht.

Was ich in den vergangenen Wochen mehr und mehr erkannt habe, das sind die Bereiche, die ich beeinflussen kann, wo ich selbstwirksam sein kann und diese zu unterscheiden von Dingen, über ich absolut keine Kontrolle habe. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, ich hätte keine Angst mehr vor der sich gerade scheinbar manifestierenden Zukunft. Scheinbar deshalb, weil ich innen drin doch spüre, dass unendlich viele Menschen bereits auf dem Weg da raus sind. Dass die Masse, die Anzahl der Schöpferinnen und Schöpfer mittlerweile weltweit und auch in Deutschland so groß geworden ist, dass nun, im Zusammenbruch der alten Ordnung, eine einmalige Chance auf eine Re-Formation zum Guten besteht.

Und diesen Zusammenbruch, sei es gesellschaftlich, sei es in den politischen Strukturen, sei es das Finanzsystem und der Wirtschaftskollaps, in dem wir gerade stecken – dieses Chaos habe ich unterbewusst natürlich seit Jahren herbei gesehnt. Denn das „alte Normal“ war ja gar nicht gut. Die Fassadendemokratie, in der ich lange als Hebamme gearbeitet und gekämpft habe, hat mir schon vor 10 Jahren bewiesen, dass sie genau das ist: Fassade. Und der einzige Unterschied zum jetzigen Zustand ist retrospektiv nur der, dass a) weniger Menschen sich dessen bewusst waren und b) die unbewusste Masse durch Ablenkung und Verhätschelung gar keine Not hatte, das System zu entlarven und ihm die Maske runter zu reißen.

Aber das passiert gerade. Ja, wirklich. Das alte System steht mit dem Rücken zur Wand. Es schlägt vor Todesangst mit aller Macht noch um sich, versucht so viele mit in den Abgrund zu reißen, wie es kann – aber dass es selbst in den Abgrund fällt, das ist nicht mehr zu verhindern.

Nur wer gegen den Strom schwimmt, gelangt zur Quelle.

– Heiko Schrang –

Ich bin seit etwas über einer Woche wieder richtig gut in meiner Mitte angekommen. Ich habe wieder viel mehr Vertrauen in die Geschehnisse zurück gewonnen, der Tellerrand hat sich erweitert und ich habe verstanden, dass das einzig Sinnvolle zu tun jetzt ist, meinen bzw. unseren Traum vom Gemeinschaftsprojekt mit noch mehr Energie und Schwung voran zu treiben. Das, was wir da vorhaben, ist und bleibt meine Antwort auf die großen Fragen nach dem menschenwürdigen Lebenswandel auf diesem Planeten. Ich bin ein aktiver Teil der Bewegung, hin zu ganzheitlicher Gesundung, bedürfnis-befriedigendem Leben, ökologischer Selbstversorgung, sozialer Gerechtigkeit, verantwortungsvoller Freiheit und unablässiger Arbeit für den Frieden. All das sehe ich vor meinem inneren Auge in dieser, unserer großen Vision aufblühen und hoffentlich schon bald süße Früchte tragen für ein „Neues Normal“, in welchem ich mich und unsere Kinder gerne leben sehen würde.

Ganz wichtig ist für mich auch, jeden Tag aufs Neue leise und friedvoll meine Liebe und mein Mitgefühl fließen zu lassen für jede Seele, die mir da draußen begegnet, welche noch immer nicht dieser kollektiven Psychose entstiegen ist. Die Menschen in ihrer verzeifelten Not, in ihrer Angst wahrzunehmen, Verständnis für die Maskenträger*innen zu haben, und dennoch eine Zuversicht und neue Möglichkeiten durch mein Sein und mein Handeln aufzuzeigen für jeden, der es sehen kann und möchte…

Wie sieht euer „Neues Normal“ aus? Habt ihr eine Vision, die euch Kraft gibt und euch antreibt?
Welchen Beitrag leistet ihr konkret, um es entstehen zu lassen?

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